Jahresrückblick 2014

Die meist gelesenen Artikel 2014 auf Qantara.de

Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende. Wir blicken noch einmal zurück und zeigen, für welche Themen sich unsere Leserinnen und Leser im Jahr 2014 besonders interessiert haben.

Nr. 10

Totalitäre Feindbilder: Über Islam, Anti-Terrorismus und Faschismus

Personenkult um Al Sisi foto Reuters

Einer der Gründe, warum säkulare Repression in der arabischen Welt so chronisch unterbewertet wird, ist der Mangel an Empathie für die Betroffenen. Allein das Wort Muslimbruder ist schon ein "Empathie-Blocker". Doch solche Regime sind, wie bereits vor dem Arabischen Frühling, kalkulierbare Partner des Westens. Ein Essay von Charlotte Wiedemann

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Nr. 9

Liebesleben auf Ägyptisch: "Gibt es in Europa Liebe wie bei uns?"

Liebe in Ägypten Foto Samuel schielke

Ein Finne, ein Deutscher, ein Schweizer – drei Ethnologen, die die Gesetzmäßigkeiten der Liebe in Ägypten erforschen. Ihre Arbeit zeigt vor allem eins: Im Land am Nil ist Liebe eine Obsession. Und ziemlich kompliziert. Von Iris Mostegel

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Nr. 8

Der Schleier im historischen Kontext :Der Mann mit dem Hidschab

Der libanesische Autor Abdullah Hamidaddin. Foto: Abdullah Hamidaddin

Es ist ein Selbstversuch, dem sich der libanesische Autor Abdullah Hamidaddin unterzog: Er kleidete sich demonstrativ mit dem Schleier seiner Tochter, um zu zeigen, dass der Hidschab schon immer ein Symbol männlicher Macht war. Sein Appell: die konstruierten Grenzen zwischen Männern und Frauen zu überwinden.

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Nr. 7

Syrisches Antikriegs-Video "To Our Countries": Peinlicher Medienhype

Syrisches Antikriegs-Video To Our Countries - Foto  Youtube

Die seit 2003 in Schweden lebenden syrischen Schwestern Faia Younan und Rihan Younan haben mit ihrem Friedenslied "To Our Countries" einen weltweiten Hype ausgelöst. Während westliche Medien größtenteils begeistert auf das Video reagierten, gab es in der arabischen Welt Spott und beißende Kritik. Von Martina Sabra

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Nr. 6

Interview mit dem Islamwissenschaftler Benno Köpfer: „In Deutschland darf man Salafist sein“

Salafisten bei der Koranverteilung foto dapd

Mehr als 300 Personen aus Deutschland sind in den Dschihad nach Syrien gezogen. Im Gespräch mit Jannis Hagmann erklärt der Verfassungsschützer Benno Köpfer, was junge Menschen radikalisiert, warum nicht alle Salafisten das ISIS-Kalifat toll finden und warum er mit einigen auch einmal einen Tee trinken geht.

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Nr. 5

Interview mit Angelika Neuwirth: Der Islam als vitale Wissenskultur

Angelika Neuwirth foto dpa

Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee, meint die Berliner Arabistik-Professorin und Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth. Der Stolz auf die Aufklärung verleite immer wieder dazu, die westliche Kultur der islamischen als überlegen darzustellen. Mit Neuwirth sprachen Anna Alvi und Alia Hübsch.

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Nr. 4

Islamischer Staat (IS): Ein totalitäres, expansives und hegemoniales Projekt

Anhänger des IS foto picture alliance - AP

Die in den Medien verbreitete Charakterisierung des Islamischen Staates als "Terrormiliz" ist eher eine Verharmlosung. Richtiger wäre es, von einem dschihadistischen Staatsbildungsprojekt zu sprechen. Von Volker Perthes

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Nr. 3

Der Terror des Islamischen Staates: Die späte Rache der Wüste

Der Terror des IS

Der IS ist ein Kind des späten Kalten Krieges und zugleich der Beginn eines totalen Krieges gegen die Länder des arabischen Ostens. Er ist die Folge des Zusammenbruchs politischer, moralischer und sozialer Werte in der Region, schreibt der libanesische Autor Elias Khoury in seinem Essay.

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Nr. 2

Interview mit Amos Oz: "Israel kann nur verlieren"

-amos-oz-israel-kann-nur-verlieren foto picture alliance

Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz erklärt im Interview mit Dennis Stute, weshalb er die Bodenoffensive im Gaza-Streifen unterstützt - und welchen Ausweg er aus der Gewaltspirale sieht.

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Nr. 1

Hamed Abdel-Samads umstrittene Islam-Thesen: Der Bushido unter den Islamkritikern

Hamed Abdel-Samads umstrittene Islam-Thesen

"Der islamische Faschismus" von Hamed Abdel-Samad ist keine Analyse, sondern eine Polemik gegen den politischen Islam. Dabei ist der Autor denjenigen, die er so scharf kritisiert, weitaus ähnlicher, als ihm bewusst ist.

 

 

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