Kasachstan: "Soziale Medien als Grundausstattung“
Edda Schlager über Berichterstattung aus Kasachstan

Ausnahmesituation in Kasachstan – doch eine genaue Beurteilung der Lage ist schwierig. Denn unabhängige Medien gibt es nicht mehr im Land und immer wieder wird das Internet blockiert. „Am besten kann man sich auf persönliche Kontakte verlassen“, sagte die Journalistin Edda Schlager. Sie lebt seit Jahren in Kasachstan.

Seit Tagen gibt es Unruhen in Kasachstan. Bei den Protesten sind nach Behördenangaben Dutzende Menschen getötet worden, mehr als 1000 seien verletzt worden, hieß es. Die Ereignisse bestimmen auch in Deutschland die Schlagzeilen, allerdings ist es schwierig, ein genaues Bild von der Lage im Land zu bekommen.

Auch die Journalistin Edda Schlager sieht eine große Unsicherheit in der Berichterstattung: „Es geistert jetzt sehr, sehr viel durchs Internet“, sagte sie im Deutschlandfunk. Zwar kämen Informationen nach draußen, auch Film- und Bildmaterial. Man müsse aber immer hinterfragen, wo und in welchem Zusammenhang die Aufnahmen tatsächlich entstanden sind.

Das Hintergrundgespräch mit der Journalistin Edda Schlager im Deutschlandfunk können Sie hier hören. 

Aktuelle Beiträge über die Lage in Kasachstan finden Sie auf dw.com.

 

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