Die US-amerikanische Islamwissenschaftlerin Amina Wadud hat mit ihrem wegweisenden Buch "Qur'an and Woman. Rereading the Sacred Text from a Woman‘s Perspective“ (Der Koran und die Frau: Der heilige Text aus weiblicher Sicht neu gelesen) 1999 die feministische islamische Theologie mitbegründet. Jetzt wurde das Werk ins Französische übersetzt. Grund genug, sich neu mit den ihren wegweisenden Thesen auseinanderzusetzen. Von Malika HamidiWeiterlesen
Der Europäische Gerichtshof stärkt jene Unternehmen, die ihren muslimischen Mitarbeiterinnen Kopfbedeckungen verbieten - wenn auch kleine Kreuze und andere religiöse Zeichen tabu sind. Das ist gerade in Deutschland problematisch. Ein Kommentar von Wolfgang JanischWeiterlesen
Ich bedauere sehr, dass ich für die Bundeswehr gearbeitet habe. Wenn die Taliban an meine Tür klopfen, hoffe ich, dass sie mich gleich erschießen. Gastbeitrag von Ahmad Jawid SultaniWeiterlesen
Religionszugehörigkeit wird auf dem Arbeitsmarkt mitunter immer noch zum Nachteil – vor allem für Muslime. Vielen Unternehmen mangelt es an Einfühlungsvermögen. Dabei hätte die Akzeptanz von religiöser Vielfalt für sie auch wirtschaftliche Vorteile. Von Martin LechtapeWeiterlesen
In Marokko haben jahrelange Klientelpolitik und Günstlingswirtschaft zu einem Verlust des Vertrauens in Regierung, Parlament und Institutionen geführt. Der neoliberale Kurs der Staatsmacht begünstigt Bereicherung und Korruption, während der Staat seine schützende Hand über die Profiteure hält. Ein Kommentar des marokkanischen Publizisten Ali AnouzlaMehr
Bei den Olympischen Spielen in Tokio trifft das Fußballteam Saudi-Arabiens auf die deutsche Mannschaft. Dieses Spiel bietet einerseits eine Chance für den Außenseiter, sich sportlich ins Rampenlicht zu kicken. Aber das Königreich will auch im Fußballgeschäft endlich mit den Großen mitspielen – um seine Macht auszubauen und das angeschlagene Image des Königreichs zu verbessern. Doch diese Strategie birgt Risiken, wie Sebastian Sons schreibt.Mehr
Die syrische Anwältin Razan Zeitouneh kämpfte für Demokratie und Menschenrechte, bis sie 2013 aus der Stadt Duma in der Nähe von Damaskus spurlos verschwand. In einer aufwendigen investigativen Recherche hat die Deutsche Welle das Verbrechen rekonstruiert und die mutmaßlichen Täter identifiziert. Von Birgitta Schuelke-Gill, Maria Chehadeh und Lewis SandersMehr
Ich bedauere sehr, dass ich für die Bundeswehr gearbeitet habe. Wenn die Taliban an meine Tür klopfen, hoffe ich, dass sie mich gleich erschießen. Gastbeitrag von Ahmad Jawid SultaniMehr
Die US-amerikanische Islamwissenschaftlerin Amina Wadud hat mit ihrem wegweisenden Buch "Qur'an and Woman. Rereading the Sacred Text from a Woman‘s Perspective“ (Der Koran und die Frau: Der heilige Text aus weiblicher Sicht neu gelesen) 1999 die feministische islamische Theologie mitbegründet. Jetzt wurde das Werk ins Französische übersetzt. Grund genug, sich neu mit den ihren wegweisenden Thesen auseinanderzusetzen. Von Malika HamidiMehr
Der Europäische Gerichtshof stärkt jene Unternehmen, die ihren muslimischen Mitarbeiterinnen Kopfbedeckungen verbieten - wenn auch kleine Kreuze und andere religiöse Zeichen tabu sind. Das ist gerade in Deutschland problematisch. Ein Kommentar von Wolfgang JanischMehr
Religionszugehörigkeit wird auf dem Arbeitsmarkt mitunter immer noch zum Nachteil – vor allem für Muslime. Vielen Unternehmen mangelt es an Einfühlungsvermögen. Dabei hätte die Akzeptanz von religiöser Vielfalt für sie auch wirtschaftliche Vorteile. Von Martin LechtapeMehr
Über Indien hinaus herrscht große Trauer über den Verlust des renommierten Reuters-Fotografen Danish Siddiqui, der mit seinen Bildern das menschliche Gesicht von Nachrichten über die Krisen in Südasien einfing. Er starb bei der Berichterstattung in Afghanistan. Von Natalie MayrothMehr
Kulturschaffende und Intellektuelle in der Türkei stehen massiv unter Druck. Seit dem Putschversuch von Teilen des Militärs gegen Erdogan im Jahr 2016 geht die Regierung verschärft gegen kritische Stimmen vor. Die Corona-Pandemie hat viele nun endgültig in den Ruin getrieben. Ein Bericht von Ceyda Nurtsch.Mehr
Wie lassen sich die kurdischen Realitäten, geprägt von kollektiver Depression, Widerstand und Krieg, künstlerisch verarbeiten? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung »bê welat – the unexpected storytellers« in Berlin. Ceyda Nurtsch hat sie für Qantara.de besucht.Mehr
Mit Humor, Gefühl und einem atemberaubenden Sinn für das Fantastische beschreibt die marokkanische Autorin Meryem Alaoui in ihrem Debütroman "Straight from the Horse’s Mouth“ eine Frau aus armen Verhältnissen, die, zunächst als Schauspielerin gefeiert, zum Überleben zur Sexarbeit gezwungen ist – und am Ende zurückkommt. Eine Rezension von Marcia Lynx QualeyMehr
Türkische Flüchtlinge sind in Griechenland weitgehend unsichtbar. In ihrem Filmdebüt "Invisible“ porträtiert die griechische Journalistin und Filmemacherin Marianna Kakaounakis das Schicksal türkischer Anhänger des Predigers Fethullah Gülen, die nach dem Putschversuch gegen Erdogan 2016 ihr Land verlassen mussten. René Wildangel hat den Film auf dem Filmfestival in Thessaloniki für Qantara.de gesehen.Mehr
In Tunesien spitzt sich die Lage in der Corona-Pandemie weiter zu, die Infektionszahlen steigen. Auch Fälle der besonders ansteckenden Delta-Variante wurden inzwischen registriert. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden manche Regionen abgeriegelt. Von Diana Hodali
Ein Jahr Corona-Pandemie im Nahen Osten und Nordafrika
Das Coronavirus stellt den Nahen Osten und Nordafrika seit einem Jahr vor eine zusätzliche Belastungsprobe. Eine Einordnung von der Konrad-Adenauer-Stiftung.Mehr
Irans langer Arm im Zweistromland
Im Irak ermorden proiranische Milizen Demokratieaktivisten und die Regierung unternimmt nichts dagegen. Die Macht der Milizen gefährdet das Land – und die ganze Region. Eine Reportage von Andrea Backhaus aus BagdadMehr
Regisseure aus dem Iran unterliegen strengen staatlichen Auflagen. Dennoch gelingt es ihnen immer wieder, die Einschränkungen kreativ zu umgehen. Diese Filmemacher haben sich auch international einen Namen gemacht. Von Elizabeth Grenier
Neue Überwachungsvorwürfe gegen israelischen Software-Anbieter NSO
Hunderte Personen sind laut Medienberichten offenbar Opfer umfassender staatlicher Abhöraktionen geworden. Im Fokus der großangelegten Recherche steht die Spionagesoftware "Pegasus" des israelischen Anbieters NSO. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.Mehr
Die Türkei in Afrika: Ambitionen einer Regionalmacht
Die Außenpolitik vieler afrikanischer Staaten hat sich geändert. Früher richtete sie sich vor allem auf die ehemaligen europäischen Kolonialmächte aus, doch deren Bedeutung nimmt ab. Schon seit Jahren ist China ein wichtiger „Player“, aber auch die Türkei unter Recep Tayyib Erdogan gewinnt an Gewicht.Mehr
"Dizi"- Serienhits made in Turkey
Istanbul ist die Heimat einer Fernsehindustrie, die nicht nur in der Türkei, sondern auch in Pakistan oder Chile Quotenrekorde bricht. Doch was ist das Erfolgsrezept? Kultur.21 hat sich bei Darstellern und Produzenten der beliebten "Dizi" umgehört.Mehr
Online-Magazin "Perspektiven"
"Perspektiven" ist das neue multimediale Online-Magazin der Goethe-Institute in der Region Nordafrika und Naher Osten. In Zusammenarbeit mit Qantara.de erscheinen vierteljährlich monothematische Dossiers auf Arabisch, Deutsch, Englisch und Französisch.Mehr