Studien zur Islamwissenschaft

Befreit den Propheten aus seiner religiösen Umklammerung!

Plädoyer für eine säkulare Islamwissenschaft: Wie muss eine Leben-Mohammeds-Forschung aussehen, die den Koran nicht vergewaltigt, sondern historisch-kritisch erhellt? Von Tilman Nagel

Aufgeschlagener Koran; Foto: AP
Objekt der neuen, kritischen Islamwissenschaft - der Koran

​​Die Ansichten zum Koran, die sich hinter dem Pseudonym Christoph Luxenberg verbergen, können trotz aufklärerischer Pose ihren dilettantischen Charakter nicht verhehlen.

Die Islamwissenschaft muss sich vom muslimischen Mohammed-Verständnis emanzipieren, wenn sie der geschichtlichen Wirklichkeit nahekommen will.

Dass man über das Leben Mohammeds bis in alle Einzelheiten Bescheid wisse, ist für den Muslim nicht nur eine Glaubenswahrheit, sondern eine "wissenschaftlich" untermauerte Gewissheit, über die er sich aus unterschiedlichen Quellen unterrichtet; zu allererst aus dem Koran, sodann aus der Überlieferung vom normsetzenden Handeln Mohammeds (Hadith) und drittens aus der Prophetenbiographie (Sira), deren ältestes Zeugnis, das in der Bearbeitung durch Ibn Hischam vorliegende Werk Ibn Ishaqs, in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch den Göttinger Orientalisten Ferdinand Wüstenfeld der Forschung zugänglich gemacht wurde.

In den Augen des Muslims ist Mohammed der eine Bürge für alles, was "islamisch" ist, angefangen von der Theologie bis hin zu den Regelungen der Bewältigung des Alltags.

Zweifel an der Wissenschaftlichkeit

Seit dem ausgehenden neunzehnten Jahrhundert schwand das Vertrauen der europäischen Islamwissenschaft auf die Aussagekraft der drei Quellengattungen. Ignaz Goldziher erkannte, dass das Hadith auf vielfältige Weise den frühislamischen, etwa drei Jahrzehnte nach Mohammeds Tod ausgebrochenen Parteienzwist widerspiegele und daher keinesfalls als die - wie die Muslime meinen - authentische Quelle zur Persönlichkeit und zum Wirken des Propheten in Betracht kam.

Damit entfiel auch der Wert der Sira, die nach der bis heute weithin geltenden Auffassung der Islamwissenschaft in wesentlichen Teilen aus Hadith besteht, insbesondere aus solchem koranexegetischer Natur.

Der Däne Frants Buhl, dessen 1903 erschienene Mohammed-Biographie das ganze zwanzigste Jahrhundert hindurch ihren Platz in der wissenschaftlichen Literatur zu Mohammed behauptete, klagte in der Einführung, es sei unmöglich, hinter Mohammeds koranischen Worten und dem Hadith "eine Gestalt aus Fleisch und Blut" zu erkennen; es ergebe sich vielmehr ein eigenartiges Doppelbild.

Auch dem Briten W. Montgomery Watt, der in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts den breitangelegten Versuch einer Mohammed-Biographie unternahm, ist die Lösung der Kernfrage nach der Verwertbarkeit des außerkoranischen Materials nicht gelungen.

Allerdings verdanken wir ihm die Erhellung wichtiger Vorgänge im Leben Mohammeds. Im Ganzen aber blieb der unbefriedigende Eindruck, man habe noch nicht einen vom muslimischen Vorverständnis unabhängigen Standpunkt der Beurteilung der Quellen gewinnen können, eben weil dieses Vorverständnis in einer schwer zu identifizierenden Weise in den Quellen allgegenwärtig sei.

Neue Thesen

Die Ergebnisse Watts und anderer erschienen von dem Augenblick an als völlig wertlos, in dem die Authentizität des Korans selbst und damit die geschichtliche Existenz seines Verkünders in Frage gestellt wurden.

Als das Wetterleuchten dieser radikalen Wende, die freilich nicht von allen westlichen Islamwissenschaftlern mitvollzogen wurde, darf man die Arbeiten Günter Lülings ansehen.

​​In einer 1974 veröffentlichten Arbeit verfocht er nach der Analyse von 26 - meist kurzen in Mekka entstandenen - Passagen des Korans die Thesen, dessen Text berge "in sich einen vorislamisch-christlichen Grund- oder Urtext" und gliedere sich infolgedessen in zwei Textarten, nämlich in auf jenen Grundtext aufgepfropfte Passagen und in originär-islamische; der überlieferte Koran sei mithin das Ergebnis mehrerer aufeinanderfolgender Redaktionen, was im Übrigen durch außerkoranisches Material erhärtet werde.

Lüling knüpft daran Überlegungen zum Charakter des vorislamischen arabischen Christentums. Nach Auffassung des Briten John E. Wansbrough entstand das, was man heute den Koran nennt, in einem sich bis ins neunte Jahrhundert erstreckenden Zeitraum, in welchem verschieden geartete Textfragmente im Rahmen eines anonymen Redaktionsgeschehens zu einem heiligen Text zusammenwuchsen; hierbei sei die Religion des Islam entstanden.

Die wesentlichen Quellen über Mohammed seien als spätere Fiktionen enttarnt worden. Wansbrough und seine Anhänger versäumten es freilich, das von ihnen vorausgesetzte Redaktionsgeschehen in der Ereignisgeschichte des Nahen Ostens nachzuweisen. Aber sie machten geltend, dass aus dem frühen siebten Jahrhundert kein vollständiges Koran-Exemplar erhalten sei.

Das ist richtig, aber was wäre mit Platons Schriften, was mit dem Neuen Testament oder gar dem Alten Testament, wenn deren Existenz allein durch materiell vorhandene Textzeugen aus der Zeit ihrer Entstehung beglaubigt werden könnte?

Wansbroughs Anonymisierung der Autorenschaft des Korans bildete die Vorstufe für die Konstruktion eines "eigentlichen", nichtarabischen Ausgangstextes, der hernach arabisiert und dann in der Gestalt des heutigen Korans in Umlauf gesetzt worden sein soll.

Diese Hypothese ist im Grunde schon in Lülings Arbeiten vorgeprägt; es blieb aber einem unter dem Pseudonym Christoph Luxenberg publizierenden Forscher vorbehalten, sie in seinem Buch "Die syro-aramäische Lesart des Koran" (zuerst 2000) für sich zu reklamieren und auszuarbeiten.

Der Koran – ein christlicher Text?

Luxenbergs Werk ist eine wunderliche Mischung aus semitistischem Grundwissen, so etwa über den Konsonantismus, verquickt mit weitschweifenden Phantasien. Seriöse Rezensionen (beispielsweise Simon Hopkins in "Jerusalem Studies in Arabic and Islam" 2003) heben den durchweg dilettantischen Charakter der Verfahrensweisen Luxenbergs hervor und geben ferner zu bedenken, dass nur eine geringe Anzahl von Koran-Passagen - in der Ausgabe von 2004 sind es ein paar mehr - dieser "Deutung" unterzogen wurden.

Bei mehr als 95 Prozent des Textes versagt Luxenbergs Erfindungsreichtum, so dass, selbst wenn das wenige Hand und Fuß hätte, man nicht von einer "syro-aramäischen Lesart" an sich sprechen dürfte, erst recht nicht von der Entschlüsselung eines durchgängigen christlichen liturgischen Textes, der sich unter den arabischen Schriftzügen des Korans verberge.

Überdies weiß Luxenberg nichts über den historischen Hintergrund der von ihm für Mekka postulierten "aramäisch-arabischen Mischsprache" mitzuteilen. Dass hingegen einzelne syrisch-aramäische Begriffe im Zuge der im vierten Jahrhundert beginnenden hochreligiösen Durchdringung Arabiens im Arabischen heimisch wurden, ist seit langem bekannt.

Untersuchungen an altsüdarabischen Inschriften haben ergeben, dass Schlüsselbegriffe der koranischen Botschaft - wie etwa Salat (Gebet) - lange vor Mohammed in einem heidnischen Kontext gebraucht wurden. Aber nur in Ausnahmen führte der hochreligiöse Einfluss tatsächlich zu Übertritten zum Judentum oder Christentum. Von den diesbezüglichen Forschungsergebnissen nimmt Luxenberg keine Notiz.

Die dunklen Anfänge

All diese Unzulänglichkeiten machten seine Bewunderer nicht stutzig. Bereits 2004 gaben sie ein Büchlein über die Luxenberg-Debatte heraus, dessen Beiträge sich nicht mit der Kritik an Luxenbergs Vorgehen auseinandersetzten, sondern sich in allgemeinen Betrachtungen über die Rezeption seiner Thesen ergingen und ihm die Möglichkeit einräumten, sein eigenes Werk zu kommentieren und einige weitere Specimina seiner Methode vorzuführen.

​​Einige Fachgelehrte, die der Herausgeber Christoph Burgmer interviewte, äußerten sich möglichst vorsichtig; ohnehin waren die Themen der Gespräche so gewählt, dass man einer klaren Aussage über Luxenbergs Arbeit entkommen konnte.

Immerhin wurde angedeutet, dass man denjenigen, der sich im Besitz eines "hermeneutischen Generalschlüssels" für den Koran dünke, nicht von der Pflicht freistellen dürfe, der Entwicklung der islamischen Gemeinde aus einer christlich-aramäisch-arabischen und der demgemäßen Umgestaltung ihrer heiligen Texte einen Ort in der Ereignisgeschichte zuzuweisen.

Das Büchlein ist jetzt in vermehrter Fassung noch einmal publiziert worden. Der Herausgeber Burgmer merkt im Vorwort an, dass sich Luxenbergs Forschungsgegenstand "um christlich textuale Kontexte" erweitert habe. "Der Blick in die Genese des Christentums wird frei."

Wiederum hätte Lüling Luxenbergs Ideengeber sein können. Es handelt sich jedoch um den Saarbrücker Theologen und Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig. Er ist durch Arbeiten zur Geschichte der Christologie ausgewiesen sowie durch eine 2000 veröffentlichte Darstellung des Islam, in deren Einleitung er den des Arabischen mächtigen Forschern unterstellt, ihre Quellenkenntnis mache sie gegenüber ihrem Gegenstand befangen, was bei ihm, da er nicht Arabisch lese, nicht zu befürchten sei.

Ohligs wissenschaftliches Anliegen hat eigentlich auch nichts mit dem Islam zu tun. Ihm geht es darum, Zeugnisse eines nicht-trinitarischen Christentums aufzuspüren, das für ihn das wahre ist: Jesus war nicht der Sohn Gottes, sondern ein vorbildlicher Mensch; er war der Knecht Gottes. Er fasst seine diesbezüglichen Vorstellungen in einem seiner Beiträge zum Sammelband "Die dunklen Anfänge" zusammen.

Kein Prophet namens Mohammed?

Dass Jesus nicht der Sohn Allahs, sondern dessen Diener sei, heißt es mehrfach im Koran - und so finden Ohlig und Luxenberg zueinander: Die von Letzterem konstruierte "syro-aramäische Lesart" ist das Zeugnis dafür, dass das ursprüngliche, das nichttrinitarische Christentum in Arabien überlebt hat, und Luxenberg bekommt endlich so etwas wie einen historischen Ort für seine Imaginationen zugespielt.

"Die dunklen Anfänge" und "Der frühe Islam" enthalten Aufsätze, die geeignet sind, in der einen oder anderen Weise die Annahme zu stützen, irgendwo im syrisch-arabischen Raum habe sich die Umwandlung jenes Urchristentums zum Islam vollzogen, deren Zwischenstufe die schroffe Ablehnung der nachnizänischen Christologie gewesen sein soll.

Damit diese Behauptung an Plausibilität gewinnt, muss man den Koran von allen Hinweisen auf einen arabischen Propheten namens Mohammed befreien. Den ersten und wichtigsten Schritt hierzu geht Ohlig, indem er die gesamte, viele tausend Seiten umfassende arabisch-islamische Überlieferung zum frühen Islam ignoriert.

​​Sie ist in seinen Augen eine gigantische Fälschung. Ohlig hat naturgemäß keinen Einblick in die Vielschichtigkeit dieser Überlieferung und verwechselt ihren Inhalt offenbar mit dem dogmatischen, schlichten Mohammed-Bild, das das muslimische Erbauungsschrifttum beherrscht. Ohlig hat es also nur noch mit dem Koran zu tun, und dessen Texte seien "in seltsamer Weise geographisch unbestimmt".

Sie auf den Hedschas zu beziehen, ist demnach nicht nötig. So bleibt allein der Name "Mohammed", "der Gepriesene", hinwegzuerklären. Er findet sich im Koran, auf Münzen der zweiten Hälfte des siebten Jahrhunderts und in einer Inschrift im unter dem Kalifen Abd al-Malik (regierte von 685 bis 705) fertiggestellten Felsendom.

"Mohammed ist der Knecht Allahs und sein Gesandter", heißt es dort; unter Bezugnahme auf Sure 4, Vers 171 f. werden die "Schriftbesitzer" davor gewarnt, in Jesus mehr zu sehen als einen Knecht und Gesandten Allahs.

Ein so früh zweifelsfrei bezeugter Prophet namens Mohammed wäre geeignet, die Konstruktion jener urchristlichen Gemeinde zum Einsturz zu bringen. Es ist Luxenberg, dem es in den "dunklen Anfängen" vorbehalten ist, diese Gefahr zu bannen.

"Mohammed", so führt er aus, ist in diesen Fällen gar kein Eigenname, sondern das Prädikatsnomen zu dem "Knecht und Gesandten Allahs". Man übersetze also: "Gepriesen ist der Gesandte und Knecht Allahs", mithin Jesus.

"Mohammed" macht Kummer

Dass man die Unstimmigkeiten, die man sich damit einhandelt, leicht überspielen kann, braucht nicht betont zu werden. "Mohammed" macht Kummer. So darf das Wort eben nicht arabisch sein, obwohl die entsprechende Wurzel im Arabischen tausendfach bezeugt ist. Im Christlich-Syrischen ließ sich anscheinend nichts Brauchbares finden.

Laut Ohlig hat sich Muhammad unmittelbar aus dem Altaramäischen (siebtes bis viertes Jahrhundert vor Christus) in die Zeit jener christlichen Sekte erhalten. Nach der neuesten, durch Volker Popp in "Der frühe Islam" vorgeschlagenen These soll es sogar aus dem Ugaritischen (zweites Jahrtausend vor Christus) stammen und aus geheimnisvollen Gründen durch die nichttrinitarischen Christen zum Epitheton Jesu gewählt worden sein.

Die "neue, kritische Islamwissenschaft" bemüht sich um eine Antwort auf Fragen, die der Historiker an die Quellen über das Leben Mohammeds zu richten hat; aber ihre Antwort besteht darin, dass sie den Forschungsgegenstand eliminiert. Dies geschieht, wie skizziert, mit fragwürdigen Methoden.

Der Mohammed des Korans sowie der übrigen umfangreichen arabischen und auch etlicher früher außerarabischer Quellen bleibt als eine undurchdringliche, unhistorische Gegebenheit zurück, jenseits aller Ereignisgeschichte und unaufklärbar - ganz so, wie ihn sich die erdrückende Mehrzahl der Muslime wünscht, eine paradoxe Nebenfolge dieser Vorgehensweise.

Die Islamwissenschaft muss sich - das ist unbestritten - vom muslimischen Mohammed-Verständnis emanzipieren, wenn sie der geschichtlichen Wirklichkeit nahekommen will.

Willkürlicher Umgang mit der Überlieferung

Schon seit über einem Jahrhundert haben manche ihrer Vertreter dies versucht, indem sie nach einem Passepartout fahndeten, das ihnen den Wirklichkeitsgehalt der Aussagen der Quellen in ihrer Gesamtheit mittels einer gleichsam mechanisch anwendbaren Methode erschließen und sie der Mühsal der Einzelanalyse überheben sollte, und bei diesen Versuchen sind ihnen die Quellen selber Schritt für Schritt abhandengekommen.

Sie nicht ernst zu nehmen wurde zum Inbegriff "historisch-kritischer Methodik". Das Ergebnis ist ein willkürlicher Umgang mit der Überlieferung im Ganzen wie mit Einzelzitaten. Schließlich erfährt bei Luxenberg und Ohlig selbst das Problem der hochreligiösen Einflüsse auf den entstehenden Islam, dessen Beachtung beispielsweise Lüling mit Recht anmahnte, keine angemessene Behandlung mehr.

Eine Emanzipation vom muslimischen Vorverständnis, die zu solchen Ergebnissen führt, muss man als misslungen bezeichnen.

Was hat es mit dem abrupten Wandel Mohammeds vom Dulder zum Machtmenschen auf sich? Welche geschichtlichen Ereignisse liegen dem zugrunde, und wie bildete sich die Interpretation heraus, die von den Muslimen für die historische Wahrheit angesehen wird?

Diese Fragen bleiben, doch handelt es sich nicht um unbeantwortbare Fragen. Ältere, heute den Muslimen unwillkommene Stufen der Auslegung sind in der Überlieferung verborgen; die Aufgabe der Islamwissenschaft ist es, sie aufzuspüren.

Es ist keinesfalls so, als wäre dergleichen nicht unternommen worden oder als hätten derartige Bemühungen bislang zu keinerlei überzeugenden Ergebnissen geführt. Es gibt sie durchaus, nur werden sie nicht in der Pose des Aufklärers präsentiert.

Tilman Nagel

© Frankfurter Allgemeine Zeitung 2007

Dieser Text wurde ursprünglich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 21. September 2007 veröffentlicht.

Christoph Burgmer (Hrsg.): "Streit um den Koran". Die Luxenberg-Debatte: Standpunkte und Hintergründe. Erweiterte Auflage. Verlag Hans Schiler, Berlin 2007. 214 S., br., 19,80 Euro.

Karl-Heinz Ohlig, Gerd-R. Puin (Hrsg.): "Die dunklen Anfänge". Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam. Verlag Hans Schiler, Berlin 2006. 406 S., geb., 38,- Euro.

Karl-Heinz Ohlig (Hrsg.): "Der frühe Islam". Eine historisch-kritische Rekonstruktion anhand zeitgenössischer Quellen. Verlag Hans Schiler, Berlin 2007. 666 S., geb., 68,- Euro.

Qantara.de

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