Struktureller und institutioneller Rassismus als gesellschaftliche Herausforderung (Digitales Podiumsgespräch)

10.02.2022 - 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin

Ngo Bigda Sylvie Paulette im Gespräch mit Professor Dr. Aladin El-Mafaalani und Dr. Pascal Henke. Digitales Podiumsgespräch.

Rassistische Diskriminierung, Benachteiligungen und Ausbeutung müssen auch im Jahr 2022 in Deutschland immer noch viele Menschen erleben. Selbstverständlichkeiten unserer Gesellschaft sind rassistisch geprägt, und wir sind immer noch zu unreflektiert geprägt aus der Hochphase des Rassismus, als die Ideen der Aufklärung, Wissenschaft und Nationalstaaten entstanden. Es herrscht institutioneller Rassismus, wenn bestimmte Gruppen in unserer Gesellschaft aufgrund historisch gewachsener und kaum hinterfragter Regeln und Routinen dauerhaft benachteiligt werden in Institutionen wie Kitas, Schulen, Universitäten, allgemeine Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und Polizei.

Wir sprechen mit Professor Dr. Aladin El-Mafaalani darüber, wie es sein kann, dass sich Rassismus dauerhaft hält und welche Herausforderungen es dadurch in staatlichen Institutionen und im öffentlichen Dienst gibt.

Unser Grundgesetz und die Menschenrechte geben vor, dass niemand benachteiligt werden darf und alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind. Rassismus in der Gesellschaft und in unseren Institutionen widerspricht damit den Grundprinzipien unserer Verfassung.

Wir sprechen mit Dr. Henke vom Referat 614 Prävention, Aussteigerprogramme des NRW Innenministeriums über ideologischen Rassismus als Herausforderung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und für die Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns.

Anmeldung und mehr Informationen finden Sie hier...

 

Das könnte Sie auch interessieren

 

(Anti-)Rassismus: "Rassismus gedeiht da, wo er geleugnet wird"

Rassismus in Deutschland: Im gesellschaftlichen Abseits 

Integration in Deutschland: Das Einwanderungsland wird erwachsen

Migration in Deutschland: Monokultur war gestern