Rudolf Ostermann, 03. September 2010

zu Die Freude, andere Menschen verachten zu dürfen von Robert Misik

Herr Misk leidet offenbar insgeheim an der gleichen Überheblichkeit gegenüber der ungebildeten Unterschicht, die er Herrn Sarrazin vorwirft - sonst würde er seine durchaus richtigen Überlegungen und Anmerkungen in eine Sprache verfassen, die auch von der - wie er sie nennt: "autochthonen" Unterschicht verstanden werden könnte.

So hat er sich zwar durch korrekte Verwendung höherwertiger wissenschaftlicher Begriffe profiliert und von Herrn Sarrazins Halbwissen abgehoben, aber noch viel mehr von den dummen Eingeborenen und erst recht von den bildungsfernen Migranten.

Schade.
Man hätte ohne Schwierigkeiten inhaltlich das gleiche für alle verständlich formulieren können!

Dr. Rudolf Ostermann, Verein für multinationale Verständigung Rodgau

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