Mod Helmy - wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

03.10.2018 - 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld
Detmolder Straße 107
33604 Bielefeld

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert.

Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

17.30 Uhr Einlass

18.00 Begrüßung

Irith Michelsohn, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Dr. Martin Pfafferott, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung

18.10 Lesung

Igal Avidan