Joachim Petereit, 15. Oktober 2011

zu Welche Unterstützung für die Protestbewegung? von Volker Perthes

Lächerlich. Perthes selbst hat doch jahrelang Bashar al-Assad als Reformer und Modernisierer dargestellt und alles getan, um dieses Regime im Westen als Partner hoffähig zu machen. Und jetzt hat es ihn fast ein halbes Jahr gekostet, als Syrien-"Experte" die Vorgänge endlich deutlich zu verurteilen. Wahrscheinlich, weil er auf das Überleben der Diktatur spekuliert hat und seine Kontakte zum Regime nicht gefährden wollte. Jetzt, wo der Niedergang des Regimes nicht mehr zu stoppen ist, sich auf die Seite der Regimegegner zu stellen ist ein billiger Schachzug und kostet ihn nichts mehr. Daher unglaubwürdig.

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