Gespräch: Streit ums Politische: "Flucht und Vertreibung"

30.01.2023 - 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin

Heinz Bude im Gespräch mit Manuela Boatcă

Im letzten Gespräch der Reihe »Krieg und Frieden« stehen die widerstreitenden Tendenzen von Verflechtung und Abschottung in den zwischengesellschaftlichen Beziehungen zur Debatte, welche Krieg und Frieden als Gesellschaftszustände hervorbringen: Wie erleben die Menschen dieses Wechselspiel und was bedeutet es in Kriegszeiten für Menschen, die fliehen müssen, und Menschen, die bleiben wollen?

In Zusammenarbeit mit der Schaubühne am Lehniner Platz.

Eintrittskarten: unter Tel. 030 / 89 00 23 oder den Webshop der Schaubühne oder über den Anmeldebutton rechts oben auf dieser Seite zum Preis von 6 € / erm. 3 €

Veranstaltungsort: Schaubühne Berlin; Kurfürstendamm 153; 10709 Berlin

Übertragung via Livestream.

MANUELA BOATCĂ forscht als Professorin für Makrosoziologie an der Universität Freiburg über Globale Ungleichheiten, Postkoloniale Modernen und interkulturelle Kreolisierung. 2015 ist ihr Buch »Global Inequalities Beyond Occidentalism« erschienen.

HEINZ BUDE wurde 1954 in Wuppertal geboren. Er lebt seit 1974 in Berlin und ist seit 2000 Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er beschäftigt sich mit den Veränderungen sozialer Ungleichheit und was diese für die Selbstgegebenheit von Gegenwartsgesellschaften bedeutet. 2014 ist »Gesellschaft der Angst« erschienen, das inzwischen in der sechsten Auflage vorliegt, 2016 »Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen«, 2018 »Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968 und 2019 »Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee«. Im vergangenen Jahr erschien sein Roman »Aufprall «, den er gemeinsam mit Bettina Munk und Karin Wieland verfasst hat.

Fachkontakt:
Ole Meinefeld
Referent Zeitdiagnose und Diskursanalyse

meinefeld@boell.de

Die Podcasts der bisherigen Gespräche finden Sie hier.