Eine internationale Sicherheitszone in Syrien | Annegret Kramp-Karrenbauer im Interview

"Mein Vorschlag ist, dass wir eine international kontrollierte Sicherheitszone einrichten unter Einbeziehung der Türkei und unter Einbeziehung von Russland", sagt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Interview mit der Deutschen Welle.

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Leserkommentare zum Artikel: Eine internationale Sicherheitszone in Syrien | Annegret Kramp-Karrenbauer im Interview

Wenn es nicht allein die Laune des Präsidenten war, dann gab es sicher mehrere Gründe für den Abzug der US-Truppen aus Nordsyrien. Einer davon könnte gewesen sein, möglichst wenige Angriffsziele im Fall einer "kriegerischen Auseinandersetzung" mit dem Iran - die offensichtlich vorbereitet wird - zu bieten.
Wenn Frau Kramp-Karrenbauers Vorschlag umgesetzt würde, dann wären die Bundeswehr und andere UN-Soldaten diese möglichen Ziele.

Mit diesem Vorschlag hat sich Frau Kramp-Karrenbauer als außenpolitisch inkompetent geoffenbart. Als Kanzlerin kommt sie deshalb leider nicht mehr in Frage - meine Meinung.

Anstatt in verspäteten Aktionismus zu verfallen, könnte Deutschland versuchen, mit Präsident Erdogan seine Sprache zu sprechen, um das Flüchtlingsabkommen und die Beziehungen aufrecht zu erhalten. Es gibt in Deutschland genug Leute, die hier BeraterIn sein könnten.
Zum Beispiel könnte angeführt werden, wo die türkische Nationalehre und die Ehre innerhalb der islamischen Gemeinschaft bleiben, wenn die Nachbarn, die islamischen Brüder und Schwestern, aus Syrien, dem Westen überlassen werden sollen.

Benita Schneider26.10.2019 | 09:24 Uhr