Berichten über Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft – warum geht das oft schief?

23.04.2018 - 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
art splitta - raum für positioniertes empowerment (nahe Südstern)
Hasenheide 73
10785 Berlin
Neue deutsche Medienmacher & Salaam-Schalom Initiative
laden zu einem SALON-ABEND über
 
Berichten über Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft – warum geht das oft schief?
 
In den vergangenen Monaten wurde in den Medien immer wieder über Antisemitismus diskutiert. Mitunter entstand der Eindruck, es gäbe einen „neuen“ Antisemitismus durch die muslimischen Zugewanderten und die Judenfeindlichkeit unter „weißen“ Deutschen sei dagegen vernachlässigbar. Mit Blick auf den Migrationssommer 2015 wurde sogar ein Antisemitismusbeauftragter auf Bundesebene gefordert und beschlossen. Aber gibt es wirklich einen neuen Antisemitismus? Und wie sollen Journalist*innen mit der Verknüpfung der Themen „Antisemitismus“ und Migrationspolitik umgehen? Vor allem: wie können sie sich mit dem wichtigen Thema beschäftigen, ohne rechte Stereotype zu bedienen?
 
Darüber diskutiert Ferda Ataman von den Neuen deutschen Medienmachern
mit den teilnehmenden Gästen und:
 
• Dr. David Ranan, Politikwissenschaftler und Autor von „Muslimischer Antisemitismus – eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland?“ (2018)
 
• Armin Langer, Salaam-Schalom Initiative, Autor von „Ein Jude in Neukölln“