Seit dem Aufstieg des IS sowie den Anschlägen auf "Charlie Hebdo" boomt es vor allem auf dem Buchmarkt. Nahezu wöchentlich erscheinen neue Bücher mit Angst einflößenden Titelbildern, sprich, vermummten Gestalten, Maschinengewehren und irgendeiner Fahne mit arabischem Schriftzug.

Fast jeder - all die Experten, Kritiker, Beobachter und wie sie sich sonst nennen - versucht verzweifelt, auf diesen fahrenden "Orient-Express" zu springen, der in Richtung Profit und Selbstinszenierung fährt, nachdem man die Vorurteile der westlichen Mehrheitsgesellschaft bedient hat – wieder einmal.

Eine, die genau das ein weiteres Mal getan hat, ist Ayaan Hirsi Ali – für manche so etwas wie die bekannteste "Islamkritikerin" der Welt. Vor wenigen Wochen erschien ihr Buch "Reformiert euch!", welches nicht nur in den US-amerikanischen Medien positiv rezipiert wurde, sondern auch in den deutschen.

Bei "Titel, Thesen, Temperamente" (ARD) etwa gönnte man Hirsi Ali einen umfangreichen Beitrag, der mit ihrer vermeintlich grausamen Vergangenheit angekündigt wurde. Dies wiederholte sich mehrere Male. Unter anderem wurde Hirsi Ali beim "Forum am Freitag" (ZDF) und beim Deutschlandfunk eine Bühne geboten. Eine grundsätzliche Kritik an der Person Hirsi Ali als vermeintliche Reformerin gab es nicht, stattdessen wurde sie als "weiblicher Luther" gepriesen, der den Muslimen, ja, tatsächlich all diesen 1,5 Milliarden Menschen, bald die Erlösung bringen werde. Dass der echte Luther ein glühender Antisemit gewesen ist und dazu aufrief, Synagogen anzuzünden, scheint dabei längst verdrängt worden zu sein.

Der Islam als "destruktiver, nihilistischer Todeskult"

Wohlgemerkt, was Vorurteile und Kompromisslosigkeit angeht, so steht Ayaan Hirsi Ali wohl dem echten Luther in nichts nach. Der Islam, den sie unter anderem schon als "destruktiven, nihilistischen Todeskult" bezeichnet hat, müsse nach Alis Ansichten "besiegt werden". "Irgendwann kommt der Moment, in dem man den Feind zerstören muss", so eine ihrer Aussagen in einem Interview, das sie dem US-amerikanischen "Reason Magazine" gab.

Ayaan Hirsi Ali; Foto: AP
Konstrukt aus Lügen: Die niederländische Ministerin für Immigration und Integration, Rita Verdonk, hatte Hirsi Ali 2006 die Staatsbürgerschaft entzogen. 1992 hatte sie falsche Angaben in ihrem Asylverfahren gemacht. Auch ihr Mandat als Abgeordnete der rechtsliberalen VVD legte sie im gleichen Jahr ab.

Und den rechtsextremistischen und islamfeindlichen Terroristen Anders B. Breivik, der im Juli 2011 77 Menschen in Norwegen getötet hatte, sprach Hirsi Ali einst jegliche Schuld ab, indem sie meinte, dass dieser zu seiner Tat "gezwungen worden sei".

An dem Massenmord sei nicht Breivik schuld, sondern es seien die "Verteidiger des Multikulturalismus" gewesen. "Er hatte keine andere Wahl als zur Gewalt zu greifen", waren Hirsi Alis Worte bei einer Veranstaltung des Axel-Springer-Verlages im Jahr 2012, bei der sie einen Ehrenpreis erhielt. Die Reaktion des Publikums war tobender Applaus. In seinem 1500-seitigen Pamphlet zitierte Breivik neben Autoren wie Henryk M. Broder, der während der Preisverleihung in der ersten Reihe vor Begeisterung klatschte, auch Ayaan Hirsi Ali.

Kartenhaus der Lügen

In den vergangenen Jahren hat Ali ihren Lebensmittelpunkt in die Vereinigten Staaten verlegt. Kein Wunder, denn in ihrer Wahlheimat, den Niederlanden, verlor sie jegliche Glaubwürdigkeit. Einfach ausgedrückt: Sie flog auf. Verantwortlich hierfür war eine niederländische Dokumentationsserie, die sich im Jahr 2006 dem Fall Ali widmete. Dabei kam heraus, dass so ziemlich alles, was Ayaan Hirsi Ali den niederländischen Behörden bei ihrer Einreise erzählt und in den Medien immer wieder wiederholt hatte, frei erfunden war.

1992 immigrierte Ayaan Hirsi Ali, eigentlich Ayaan Hirsi Magam, in die Niederlande. Dort gab sie nicht nur einen falschen Namen sowie ein falsches Alter an, sondern erschuf ein Lügenkonstrukt, welches für ihre spätere Karriere entscheidend war: Die gebürtige Somalierin Hirsi Ali behauptete damals, vor dem Bürgerkrieg in Somalia geflohen zu sein. Tatsächlich hatte sie das Land jedoch schon vor Beginn des Krieges verlassen und besuchte in Kenia eine angesehene muslimische Mädchenschule. Ihr Schulbesuch wurde von den Vereinten Nationen finanziert, die Umgebung war sicher. Kriegszustände, wie sie später in Somalia ausbrachen, hatte sie nie erlebt.

Genauso erfunden waren auch die Geschichten um ihre Familie. Hirsi Alis Mann, der ihre "Flucht" nach Europa finanziert hatte und von dem sie sich später problemlos scheiden ließ, besuchte sie später mehrmals in ihrem damaligen Flüchtlingsheim. Mit ihrer Familie blieb sie auch nach der Scheidung in Kontakt. Ihr Bruder besuchte sogar eine christliche Schule. All das passt nicht recht in das Bild von jener brutalen Islamisten-Familie, die ihr mit Gewalt und Ehrenmord gedroht haben soll. Dank ihrer Geschichte gewährte man Hirsi Ali jedoch schnell Asyl. "Ja, ich habe das Ganze erfunden", gab denn auch Hirsi Ali freimütig vor laufender Kamera zu, nachdem ihr Kartenhaus der Lügen vollständig in sich zusammengefallen war.

Henryk M. Broder bei einem Photocall für seine Fernsehserie "Entweder Broder - Die Deutschland Safari". Foto: dapd
Beifall für Hirsi Ali aus der vordersten Reihe: Henryk M. Broder zählt zu den bekanntesten Islamkritikern Deutschlands. Bei der Ehrung Hirsi Alis im Axel-Springer-Verlag im Jahr 2012 war auch er applaudierender Gratulant.

Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumentation über sie gab Hirsi Ali, die währenddessen in der rechtsliberalen "Volkspartei für Freiheit und Demokratie" (VVD), der ehemaligen Partei von Islamfeind Geert Wilders, politisch Karriere gemacht hatte, ihren Abgeordnetensitz auf. Ihre Lügen sorgten in den niederländischen Medien für Schlagzeilen und gefährdeten überdies ihre Staatsbürgerschaft. Daraufhin nahm sie in den USA eine Stelle beim "American Enterprise Institute" an - einer in Washington ansässigen, neokonservativen Denkfabrik, die auch als Sammelbecken für die Verantwortlichen der völkerrechtswidrigen Irak-Invasion gilt.

Hand in Hand mit Islamhassern

Auch sonst haben sich in den USA um Hirsi Ali vor allem jene geschart, die vehement eine aggressive US-Außenpolitik im Nahen Osten fordern und meinen, sich im "Krieg gegen den Islam" zu befinden. Darunter lassen sich auch Vertreter der sogenannten "Neuen Atheisten" ("New Atheist") finden, die zwar alle Religionen harsch kritisieren, es aber allen voran auf die Stigmatisierung des Islam abgesehen haben.

Zufälligerweise geht ihre Argumentation stets Hand in Hand mit den Kriegsarchitekten des Weißen Hauses. Ob Drohnenangriffe oder Guantanamo-Folter - all das sei schließlich gerechtfertigt, da die USA den "wilden Barbaren", sprich, den Irakern oder Afghanen, moralisch überlegen seien.  So schreibt der Philosoph Sam Harris, einer der bekanntesten Vertreter der radikalen Bewegung unter anderem, dass es ethisch gesehen legitim sei, manche Menschen aufgrund ihres Glaubens zu töten, falls dieser zu gefährlich sei. Harris bezieht sich hierbei vor allem auf Muslime. So wiederholte er mehrfach, dass sich die USA nicht im "Krieg gegen den Terror" befänden, sondern im "Krieg gegen den Islam". Jene, die diesbezüglich eine andere Meinung vertreten, bezeichnete Harris unter anderem als "Faschisten".

Dass ein Krieg wie George W. Bushs Kreuzzug im Irak, der über eine Millionen Menschen das Leben nahm, manche Menschen radikalisiert und den Weg für Chaos ebnet, scheint nicht nur von Hirsi Ali und Co. ignoriert zu werden, sondern auch von jenen Mainstream-Medien, die Selbstdarsteller wie sie weiterhin hofieren, ihre erfundene Vergangenheit zur Wahrheit verklären und jedes ihrer Wörter für bare Münze nehmen. Kein Wunder, denn so ist es auch einfacher. Das konstruierte Schwarz-Weiß-Bild bleibt erhalten, die Stereotypen werden bedient und alle können sich glücklich schätzen. Gelöst oder gar reformiert wird damit jedoch absolut nichts.

Emran Feroz

© Qantara.de 2015

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Leserkommentare zum Artikel: Mehr von Luther als einem lieb ist

Exzellenter Artikel von Herren Feroz. Besten Dank dafür. vor allem wird es klar durch diesen Beitrag, dass Frau Hirsi ein Instrument einer ideologisch motivierter Industrie, die Muslime ausgrenzen und als Bürger einer Sekte dämonisieren möchte. Von Reform kann bei Frau Hirsi keine Rede sein. Sie ist keine Muslima mehr und soll bitte aufhören, diese Religion zu diffamieren.

Harlad Koch07.05.2015 | 23:36 Uhr

Zu meiner Anmerkung über den Artikel auf reason.com
‘The Trouble Is the West’ Ayaan Hirsi Ali on Islam, immigration, civil liberties, and the fate of the West

Emran Feroz:
"Irgendwann kommt der Moment, in dem man den Feind zerstören muss", so eine ihrer Aussagen in einem Interview, das sie dem US-amerikanischen "Reason Magazine" gab.

Diese Aussage hat Ayaan Hirsi Ali tatsächlich gemacht. Hier das ganze Zitat.

"Hirsi Ali: I think that we are at war with Islam. And there’s no middle ground in wars. Islam can be defeated in many ways. For starters, you stop the spread of the ideology itself; at present, there are native Westerners converting to Islam, and they’re the most fanatical sometimes. There is infiltration of Islam in the schools and universities of the West. You stop that. You stop the symbol burning and the effigy burning, and you look them in the eye and flex your muscles and you say, “This is a warning. We won’t accept this anymore.” There comes a moment when you crush your enemy."

Warmduscher08.05.2015 | 01:34 Uhr

An Ingrid Wecker

Endlich etwas mehr positives über Hirsi Ali, zwischen alle diese negative und schlecht geinformierte Stücke. Meinen Dank für das.

Hirsi Ali ist eine intelligente tapfere Frau, eben wie alles was sie hier gesagt und getan hat nicht immer sehr vernünftig war. Als Politiker im niederländische Parlament hat sie aber dazu beigetragen die Beschneidung von Frauen zu untersagen.

Ihr letzes Buch ist sehr gut, durdacht, nuanciert, viel mehr als wie sie sich früher manchmal ausgedrückt hat.

(Mitteilung, Der Islamwissenschaftler Hans Jansen is einige Tagen her gestorben)

Peter Bongaarts08.05.2015 | 05:32 Uhr

Ein sehr guter Artikel. Danke.

Mir kommt es nicht so vor, dass Ayaan Hirsi Ali selbstständig intellektuelle Arbeit leistet.
Sie lässt sich (warum?) von US think tanks -hinter denen wohl in Wirklichkeit 'Strategen' der amerikanischen Machtelite stecken- einspannen. Ayaan Hirsi Ali verteidigt nicht nur die Ideen dieser Machtstrategen,sie lässt vor allem sich, bzw. ihr sehr schönes Gesicht, dafür benutzen, deren Ideen zu verbreiten.

Leider scheint es unsere intellektuelle Elite nicht zu merken. ttt war sicher von Ayaan Hirsi Alis gutem Aussehen geblendet ....

benita schneider08.05.2015 | 10:38 Uhr

Als ehemaliger Protestant hatte ich schon immer das Gefühl, daß Martin Luther von der Religion ein paar Dinge wegreformiert hat, die bspw. die katholische Kirche bewahrt hat, und die die meisten Menschen brauchen, im ihre Religion wirklich als Religion zu empfinden. Es sei daran erinnert, daß Luther, der selbst über keine Macht verfügte, sich den damals Mächtigen, nämlich den von seiner Lehre eingenommenen Fürsten, andiente und die aufständischen Bauern, die seine Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ falsch verstanden hatten, zugunsten der Fürsten schändlich verriet. Nachdem mir Luthers abscheuliche und völlig inakzeptable Äußerungen sowohl über die „Türken“ (gemeint sind die Muslime) als auch die Juden bekannt sind, sehe ich in ihm nur noch eine der übelsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.
Wer den Islam als „destruktiven, nihilistischen Todeskult“ bezeichnet, muß entweder völlig blind und desinformiert sein oder diese Lüge bewußt verbreiten. Es bedeutet, 1400 Jahre religiöser Entwicklung und Kulturgeschichte zu ignorieren und nur eine erst seit relativ kurzer Zeit in Erscheinung getretene Minderheit von weniger als 1 Prozent der Muslime als repräsentativ für „den“ Islam als Ganzen von seinen Anfängen bis heute zu sehen. Diese Gruppierung ist interessanterweise in ihrer extrem gewalttätigen Ausprägung jedoch erst seit den völkerrechtswidrigen Angriffskriegen der USA und ihrer Vasallen und den damit verbundenen enormen Menschenrechtsverletzungen aufgetreten. Ayaan Hirsi Ali und ihre Anhänger halten sich irrigerweise für Vertreter des Guten, vertauschen in ihrem Irrtum Wirkung mit Ursache und sehen – genau wie ihre „islamistischen“ Gegenspieler nur schwarz und weiß, jedoch keine Abstufungen.
Wir haben es hier also mit zwei entgegengesetzten Extremen zu tun, die gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen. Beide verteufeln die jeweils andere Seite, wobei sie nicht nur die ihr gegenüberstehenden Extremisten mit einbeziehen, sondern die Religion und den gesamten Kulturkreis des anderen: Die Anhänger des vorgeblich „Islamischen Staates“, von Al-Qaida und ihresgleichen sehen in der westlichen Zivilisation und deren Angehörigen nur Schlechtes und eine Verkörperung des Bösen, die bekämpft und ausgelöscht werden muß, und ebenso sehen Ayaan Hirsi Ali, Anders Breivik und ihresgleichen im Islam und dessen Angehörigen nur einen „destruktiven, nihilistischen Todeskult“ und eine Verkörperung des Bösen, die es zu bekämpfen und auszulöschen gilt.
Jeder Mensch, der einen Rest von Vernunft bewahrt hat, sollte erkennen, daß die einen nicht besser sind als die anderen und welch große Gefahr für die Menschheit und deren friedliches Zusammenleben beide gleichermaßen darstellen.

Frank Walter10.05.2015 | 17:34 Uhr

An Benita Schneider

Hirsi Ali ist eine hochintelligente Frau. Sie hat an die Universität Leiden ein 'Master' Politologie vollendet. In diese Periode hat sie auch akzentlos Niederländisch gelernt. Dann hat sie einige Jahren für das wissenschaftliche Bureau der niederländische sociaal demokratische Partei gearbeit und is dann in das niederländische Parlament gekommen.

Sie war nicht immer sehr vernünftig in ihre politisches Aktionen. Sie wollte die Lage von Islamistische Frauen verbessern - eine wichtige Sache - aber sie meinte das zu tun durch die Gottesdienst dieser Frauen an zu greifen. Ein schlechtes Idee.

Jetzt is sie in die die USA, wo sie lehrt an die Harvard Universität. Sie is verheiratet min Niall Ferguson, einen sehr bekannte english-amerikanische Historiker.

Ayaan Hirsi Ali kann keine selbständige intellektuelle Arbeit leisten? Quatsch.

Peter Bongaarts12.05.2015 | 13:23 Uhr

Danke für Ihren Kommentar und Ihre Meinung!
Sorry, es kommt mir so vor, dass Ayaan Hirsi Ali keine eigenen Ideen/Überzeugungen vertritt, dass sie nicht authentisch agiert.
Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht intelligent ist, vielleicht zu intelligent.
Sie ist eine Taktiererin, eine Strategin.

benita schneider03.06.2015 | 19:27 Uhr

Woher haben Sie denn die Gewissheit, dass die Geschichte mit der Zwangsheirat nicht stimmt? Ich habe nun mehrere Online-Artikel darüber gelesen, dass sie falsche Angaben gemacht hat, aber bewiesen sind (laut diesen Artikeln) solche nur zu den Themen Name, letztes Aufenthaltsland in Afrika und Reiseroute von dort nach den Niederlanden. Natürlich ist ihre Glaubwürdigkeit dadurch beeinträchtigt, aber ein Beweis dafür, dass auch die beabsichtigte Zwangsheirat erfunden wurde, existiert wohl nicht. In einem der von mir gefundenen Artikel wird sogar behauptet, Ayaans Bruder hätte bestätigt, dass es sich doch um eine Zwangsheirat gehandelt hat. Nun ist der Artikel zwar vom Broder und mir ist bewusst, dass der nicht neutral ist, aber falsch muss seine Aussage trotzdem nicht sein.

Christoph10.12.2015 | 21:44 Uhr

Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Ayaan Hirsi Ali und Martin Luther: Martin Luther war Mönch und studierter Theologe gewesen. Seine Reformation kam von innerhalb der Kirche - Reformen können nur von innen kommen und nicht von außen auferlegt warden. Ayaan Hirsi jedoch ist keine islamische Theologin und praktiziert den Islam auch nicht. Vielmehr hat sie sich vom Islam distanziert und steht weit außerhalb der Religion. Daher kann von ihr keine Reform kommen. Wer immer sie als „weiblichen Luther“ im Sinne einer Reformatorin ansieht, legt damit nur Zeugnis für seine eigene Ignoranz ab. Nichts destoweniger mag sie Luther als Person in dessen blindem Hass auf den Islam nahestehen.

Frank Walter01.05.2016 | 22:51 Uhr

Dieser Artikel ist einfach nur falsch und diffamierend. Die Rede, in der Ayaan Hirsi Ali angeblich den norwegischen Massenmörder verteidigt, ist zum Beispiel auf Youtube einsehbar. Jeder mag sich ein eigenes Urteil bilden.

Stephan19.05.2016 | 01:14 Uhr

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