Abdullah F. B., 02.08.2011

zu Offen für jedermann von Zulfikar Abbany

Die Kölner Zentralmoschee ist eine optische Verunstaltung.

Von außen wirkt der Anblick dieser Moschee jedenfalls abscheulich, wie die geborstene Kuppel eines Atomkraftwerks, kein gutes Vorzeichen. Allein diese optische Verunstaltung wäre ein Grund, um gegen den Bau der Moschee – in dieser äußeren Form – zu protestieren. Die Architektur einer Moschee sollte die Harmonie der Schöpfung ineinander und mit ihrem Schöpfer zum Ausdruck bringen und nicht die Neurose und Disharmonie der westlichen Gesellschaften.
Es ist für mich schwer vorstellbar, wie diese Moschee unter der Leitung der Ditib „eine Begegnungsstätte werden soll, wo Menschen zusammentreffen, sich kennenlernen, miteinander feiern und beten“ sollen, wo dieselbe Organisation im Stadtteil Chorweiler muslimischen Jugendlichen, die nicht der Ditib angehören, die dringend benötigte Nutzung der Räumlichkeiten ihrer dortigen Moschee verweigert.

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