WUNDERN ÜBER TANAWOʿ – FESTIVAL FÜR ZEITGENÖSSISCHE IRANISCHE KUNST UND KULTUR

15.03.2018 - 19:00 Uhr bis 18.03.2018 - 22:00 Uhr
Kampnagel
Jarrestraße 20
22303 Hamburg

Die Gesellschaften Irans sind im Wandel und erfinden sich ständig neu. Durch die politische Annäherung findet in Deutschland mittlerweile eine breitere Berichterstattung über die weniger bekannten Seiten Irans statt, aber meist werden diese als Alternativbild präsentiert. Das neue Festival WUNDERN ÜBER TANAWO’ wurde von dem jungen Kurator*innen-Duo Raphaela Rößler und Sören Faika ins Leben gerufen und gibt Einblicke in die Diversität der iranischen Kunst- und Kulturszene, die hierzulande noch weitgehend unbekannt ist. Gemeinsam mit Kulturschaffenden aus dem Iran und verschiedenen europäischen Ländern sowie mit den iranischen und afghanischen Communities Hamburgs – die zu den größten innerhalb Europas gehören – widmet sich WUNDERN ÜBER TANAWO’ auf unterschiedlichen Ebenen der Gegenüberstellung von Außen- und Innenansichten auf den heutigen Iran. Das Festival ist multidisziplinär und gastiert vier Tage lang mit Veranstaltungen in der Elbphilharmonie, im Yoko, in der Affenfaust Galerie und im Alabama-Kino. Auf Kampnagel findet die Theateraufführung SEKUNDEN WIE JAHRE [SÂL SÂNIYE] des Regisseurs Hamid Pourazari statt sowie ein Diskurs- und Konzertprogramm.

An 4 Tagen kommen über 20 KünstlerInnen aus Iran und noch weitere aus Europa nach Hamburg. 

Michel Abdollahi eröffnet das Festival in der Elbphilharmonie mit Jazz Musik. 

Es gibt Theater von Hamid Pourazeri im Kampnagel und noch mehr Musik. 

In der Affenfaust Galerie gibt es eine Gruppenausstellung von 16 KünstlerInnen. 

Im Alabama Kino wird ein Film von Keywan Karimi gezeigt. 

Im Yoko laufen Kurzfilme und es gibt noch mehr Musik. 

Dazu gibt es noch Vorträge, Künstlergespräche und eine Podiumsdiskussion. 

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage: www.tanawo-festival.org.