Jerusalemer Gespräche Bonn: "Zwei Staaten. Ein Staat. Kein Staat - Der Nahostkonflikt und seine Folgen"

26.11.2017 -
19:00 Uhr bis 22:15 Uhr
Forum der Bundeskunsthalle
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Die Diskussionsreihe in der Bundeskunsthalle widmet sich dem Austausch zu aktuellen gesellschafts- und kulturpolitischen Themen weltweit.
In der vierten Folge diskutiert die Moderatorin Judith Schulte-Loh mit ihren Gästen über den Nahostkonflikt und seine Folgen.

Das Jahr 1967 als historischer Wendepunkt: In den arabischen Staaten als „Junikrieg“ und in Israel und vom Westen als „Sechstagekrieg“ bezeichnet,
sind die Auswirkungen dieses Waffengangs zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten auf Israel und Palästina bis heute spürbar.
Fünfzig Jahre später lautet die Frage: Wie soll er denn beendet werden? Viele Pläne, viele Initiativen, viele Überlegungen, Beratungen und Entwürfe.
Zwei Staaten. Ein Staat. Kein Staat.

Zugleich stellt sich die Frage: Führt der Nahostkonflikt zu neuem Antisemitismus, aber auch zu einer dauerhaften
Feindseligkeit gegenüber Muslimen in Europa, ebenso sehr wie zu Rassismus?

Gäste:
Avi Primor, israelischer Botschafter a.D. und Publizist
Bassem Eid, Gründer Palestinian Human Rights Monitoring Group, Journalist und politischer Analyst
Fania Oz-Salzberger, israelische Historikerin
Faten Mukarker, palästinensische Autorin
Wenzel Michalski, Direktor der Human Rights Watch Deutschland