Große Themenausstellung »Welcome to Jerusalem« im Jüdischen Museum Berlin

11.12.2017 - 12:15 Uhr bis 30.04.2018 - 12:15 Uhr
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

In der Ausstellung »Welcome to Jerusalem« wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate Modern, dem Musée Quai Brainly, den Uffizien und dem Israel Museum Jerusalem werden ebenso wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler zu sehen sein. Für die Ausstellung wurden eigens mediale Installationen entwickelt. In Kooperation mit zero one film entstand eine Filmspur durch die Ausstellung mit Bildmaterial der Dokumentation »24h Jerusalem« des Regisseurs Volker Heise und dem Produzenten Thomas Kufus. In einer Film-Lounge können Besucher diese Echtzeit-Dokumentation zeitsynchron sehen. So werden in der Ausstellung die Geschichte der Stadt und ihre Kultur immer unmittelbar mit dem gegenwärtigen Leben in Jerusalem gespiegelt.

Highlights der Ausstellung

Eine seltene Leihgabe ist das große Modell des islamischen Heiligen Bezirks Haram asch-Scharif, mit dem Felsendom und der Al Aksa-Moschee. Weltweit existieren nur drei Exemplare dieses Modells, das in der Ausstellung gezeigte stammt aus dem Bibelmuseum in Amsterdam. Der Gipsabguss des Beutereliefs vom Titusbogen in Rom wird letztmalig vom Antikenmuseum der Universität Leipzig ausgeliehen.

Die eigens für die Ausstellung konzipierte mediale Installation »Augmented Temple« macht Besucher mit der Architektur und der Funktion des Herodianischen Tempels in der Antike vertraut. Auf einem zwei Meter großen Modell werden die Ströme von damals mehr als 10.000 Besuchern an hohen Feiertagen projiziert sowie die Architektur des Tempels erklärt. Darüber hinaus können Besucher durch vier Viewer Augmented Reality-Filme zu jeweils einem spezifischen Ritual aus dem Tempelleben sehen.

Mit Werken zeitgenössischer Künstler erweitert die Ausstellung ihren Blick auf das gegenwärtige Jerusalem. In der Videoarbeit der israelischen Medienkünstlerin Yael Bartanageht es um den Wiederaufbau des dritten Tempels. Die palästinensisch-britische Künstlerin Mona Hatoum thematisiert in ihrer konzeptionellen Arbeit »Present Tense« die Neuvermessung Palästinas nach dem Oslo-Abkommen. Von Gustav Metzger ist die Arbeit »Jerusalem, Jerusalem« aus der Serie der Historic Photographs gezeigt, die er noch einige Monate vor seinem Tod zugesagt hat.

Laufzeit der Ausstellung: 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
Ort: Altbau, 1. OG
Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr

Das Begleitprogramm wird während des Pressetermins vorgestellt.

Bildmaterial für die Berichterstattung unter Beachtung des Bildnachweises finden Sie auf der Website des Jüdischen Museums Berlin.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de/jerusalem.

Der Katalog »Welcome to Jerusalem«, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann, erscheint Anfang Dezember im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin im Wienand Verlag.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Mit freundlicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung.
Das Begleitprogramm der Ausstellung wird realisiert mit Unterstützung der Siemens AG.

Medienpartner
Wall, ARTE, rbb Inforadio, Yorck Kinogruppe, zitty Berlin

Kontakt und Presseakkreditierung:
Katharina Schmidt-Narischkin

Pressesprecherin
Telefon: +49 (0)30 25 993 419

presse@jmberlin.de

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