Filmpremiere: Theo Who Lived. Ich war Geisel bei Al-Qaida

07.12.2016 -
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Babylon-Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin

Eigentlich wollte der US-Journalist Theo Padnos im Herbst 2012 nur ein paar Tage im syrischen Rebellengebiet recherchieren. Doch dann fällt der 43-Jährige in die Hände der Dschihadisten: Der Beginn eines 22 Monate dauernden Martyriums. Weil Padnos fließend Arabisch spricht, halten ihn die Kämpfer der Nusra-Front für einen Spion, foltern ihn und geben vor, ihn hinzurichten. Doch nach und nach entwickelt der Literaturwissenschaftler Überlebensstrategien und versucht die Gedankenwelt der Dschihadisten zu verstehen.

In THEO WHO LIVED kehrt Padnos in den Nahen Osten zurück. Erinnerungen an das schier unerträgliche Leid werden lebendig, und der Zuschauer taucht ein in die Fantasiewelten, die Padnos halfen, dennoch zu überleben. Eine ergreifende Geschichte über unwahrscheinliche Freundschaften, Verrat unter Mitgefangenen und misslungene Fluchtversuche. THEO WHO LIVED zeichnet ein intimes Porträt der persönlichen Widerstandsfähigkeit und der Empathie im Angesicht des Hasses.

Im Anschluss an die Filmvorstellung findet eine Diskussion mit Theo Padnos.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

«Einfallsreich und ergreifend ... Sehr bewegend ... Ein starker, wichtiger Film.»
THE NEW YORK TIMES

«Theos offener Blick und Neugier sowie seine Weigerung, die eigenen Kidnapper zu verteufeln, verleihen dem Film seine aufrüttelnde Kraft.»
LOS ANGELES TIMES