Bundesregierung: Zukunft der Deutschen Islamkonferenz offen

10.01.2022

Berlin. Die neue Bundesregierung misst dem Dialog mit den Religionsgemeinschaften eine wichtige Bedeutung bei - dies sei im Koalitionsvertrag an mehreren Stellen vereinbart, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Berlin. Ob die Gespräche mit muslimischen Institutionen in der bisherigen Form der Deutschen Islamkonferenz (DIK) erfolge oder ob diese weiterentwickelt werde, sei noch offen.

Die Deutsche Islamkonferenz wurde 2006 vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen. Sie dient bislang als zentrale Dialogplattform zwischen Staat und Islam in Deutschland. Sie soll die religions- und gesellschaftspolitische Integration der schätzungsweise rund 5,5 Millionen Muslime voranbringen. (KNA)

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