Annerose Linda Schur zum Interview mit der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi

Ohne die Großartigkeit von Frau Dr. Ebadi in irgendeinerweise negieren zu wollen, möchte ich dennoch anmerken, daß seit bestimmt 40 Jahren "westliche Regierungen" bei ihren Konsultationen und als wirtschaftliche Begleiter im "Ausland" vorsprechen - und dabei "wie eine schöne alte Leier, wenn nicht gar Geseier" - die "Menschenrechte" ansprechen - und das war's dann auch schon gewesen. Es ist zu einem "Ritual" geworden, auf welches niemand "wirklich" Wert legt - etwas ändern zu wollen - weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Denn bei diesen Konsultationen geht es immer nur um das Eine: "Das Geschäfte machen" - und sonst gar nichts. Oder warum ist unser werter Herr Wirtschaftsminister gleich nach den geglückten Friedensverhandlungen in den Iran gereist - als könne er es kaum erwarten, der Erste zu sein, das große Geschäft zu machen.

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