
Ausgebeutet in der Abwrack-Industrie in Bangladesch: 70 Cent am Tag gibt es für schwerste körperliche Arbeit.
Mächtig erheben sich die alten Ozeanriesen am Strand im Süden Bangladeschs aus dem Sand. Alte Öltanker und Containerschiffe liegen hier zum Ausschlachten bereit – der Müll der "Ersten Welt". In den aufgeschlitzten Wracks hallt der Lärm von Hämmern und die Rufe der Schweißer weit über den Strand. Stück für Stück werden die alten Schiffe zerlegt.
Shaheen Dill-Riaz: "Mein großer Vorteil ist, ich bin nicht nur aus Bangladesch und nicht nur aus Deutschland bzw. Westeuropa. Ich bin dazwischen."
Vier Monate drehte er auf der Werft "Frieden, Glück und Wohlstand" in der Hafenstadt Chittagong. Es habe viel Überzeugungsarbeit gekostet, so der 38-jährige Bangladeschi. "Wir haben unter strengen Bedingungen mit den Dreharbeiten begonnen."
In Bangladesch ist eine wahre Abwrack-Industrie entstanden. Jedes Jahr kaufen die Werftbesitzer für mehrere hundert Millionen US-Dollar Schiffe, den Müll der "Ersten Welt".
Den ersten Vorschuss haben die Seilträger längst aufgebraucht. Bei den Lebensmittelhändlern – Verwandte der Contractors – lassen sie anschreiben. Derweil rückt zu Hause in ihren Dörfern die Reisernte näher und ihre Frauen brauchen Hilfe. Doch sie bekommen keinen Lohn.
In der aktuellen Ausgabe des "Lisan"-Magazins für arabische Literatur stehen Eindrücke arabischer Schriftsteller in Berlin im Mittelpunkt. Mehr Informationen erhalten Sie hier ...
Das Deutsche Haus ist eine Kulturgesellschaft auf Basis einer eingetragenen jemenitischen Nicht-Regierungsorganisation, die das Ziel des kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und dem Jemen verfolgt. Mehr ...
In seinem Blog thematisiert der libanesische Cartoonist und Experimentalmusiker Mazen Kerbaj die politische Situation im Zedernstaat, den Nahostkonflikt sowie die Berichterstattung der "Mainstream"-Medien auf kritische und ironische Weise zugleich. Mehr ...
Hintersinnig, witzig, intelligent: Mit orientalischer Gelassenheit blickt Kerim Pamuk auf Bier in der Badewanne, DIN-Normen, bunte Bio-Tonnen und kalendarische Brückentage. Kurz: auf alles, was uns Deutschen lieb und teuer ist. Mehr...
Die Kulturzeitschrift des Goethe-Instituts für den Dialog mit der islamischen Welt, Fikrun wa Fann/Art&Thought, erweitert ihre Online-Präsenz neben Deutsch, Arabisch und Englisch um eine persische Sprachversion. Mehr ...
Gibt es eine neue "Kultur der Wut" in den ökonomischen und politischen Krisen und Ausnahmezuständen der Gegenwart? Sehen Sie hierzu Ausstellungen und Filme bis zum 9.5. im Haus der Kulturen der Welt, u.a. mit Werken von Shoja Azari (Iran), reloading images (Iran/USA, I/UK, Iran/D, D, Iran/USA, Ägypten), Seher Shah (USA). Mehr ...
Die an Einflüssen reiche libanesische Literatur ist eine der produktivsten des arabischsprachigen Raums. Im Jahr 2009 war Beirut UNESCO-"Welthauptstadt des Buches". Sehen sie hierzu am 22.03.2010 einen Beitrag der Sendereihe "LeseHorizonte" auf Arte. Mehr...
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