Kommentare
1. John le Carree
Wie schön, dass ein international so geachteter Autor den Finger auf die Wunde unseres Nachkriegskolonialismus legt, dem unsere deutschen Regierungen in häufig vorauseilendem Gehorsam die Steigbügel zu halten pflegen - hatten ja auch an der Kalten Kriegsfront Heldenmut zu zeigen, Hilfswillige der Besatzungsmächte, unserer großen Brüder... sind eben meist zu sehr mit uns selber und unserer Wohlstandswahrung beschäftigt.
Ich würde mir insbesondere für unsere Jugend größere Möglichkeiten bei Friedensdiensten wünschen, sei es in Afrika oder im Krisenzentrum NahOst zwischen Palästinensern und Israelis (die nicht alle kriegsgeil sind, wie man im jetzigen Wahlkampfgetümmel auch dort wähnen könnte). Dort könnten unsere Jugendlichen wirkliche Nöte sehen und lernen, damit umzugehen.
Ernst-Friedrich Harmsen | 31.12.2008 | 22:22