Lesung und Gespräch: Pajand Soleymani

17.02.2017 -
19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Atelier
Claudiusstr. 11
10557 Berlin

“In diesem Land begegnen einem Millionen von Gesichtern, in denen ungeschriebene Regeln stehen: Theorien und Formeln, Regeln, die sich von Haus zu Haus, im Büro, auf der Bühne, auf dem Friedhof verändern”, sagt Pajand Soleymani. Sie lebt in Iran, schreibt Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke, inszeniert am Theater und arbeitet als Schauspielerin. Über den Iran schreiben, das könne nur, wer im Iran lebe und mit und für die Gesellschaft arbeite - unter der Dominanz der Politik. Umtriebig ist die 1981 geborene Soleymani, und vielleicht bekommt man nur so eine Wirklichkeit zu fassen, die in Iran noch komplexer ist als ohnehin im Leben. Ihre neueste, noch unveröffentlichte Geschichte führt uns in die Zeit des Schahs, in der ein Kommunist nach einer Geschlechtsumwandlung spurlos verschwindet und vom Geheimdienst gesucht wird. Zahllos werden die iranischen Perspektiven sein, die sie in ihrem neuen Text einnimmt - aber gelingt das wirklich nur, wenn man in Iran lebt und arbeitet?

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet in einem Privatraum statt. Bitte melden Sie sich unter iranischemoderne@goethe.de an.