Islam und Moderne

Jenseits der dogmatischen Lehre

Wer den Islam mit den Islamisten gleichsetzt, geht den Radikalen auf den Leim. Und verkennt, wie viele liberale Muslime es gibt, die ihren Glauben an die Erfordernisse der modernen Welt anpassen. Von Rainer Hermann

Noch vor einem Vierteljahrhundert konnte der französische Islamwissenschaftler Maxime Rodinson ein Buch mit dem Titel "Die Faszination des Islam" schreiben. Seither ist dieser Islam aber zur Bedrohung geworden. Nirgendwo sonst finden weltweit so viele Kriege statt wie im Krisenbogen von Nordafrika über die Levante zum Hindukusch; die Länder dieses Bogens haben eines gemein: Sie sind muslimisch.

Auch die Terrororganisationen Boko Haram und Islamischer Staat sowie die Taliban haben eines gemeinsam: Sie berufen sich auf den Islam. Und in den vergangenen Wochen fielen pro-palästinensische Demonstranten auf europäischen Straßen dadurch auf, dass sie antisemitische Parolen riefen.

Der Islam sei eben, so heißt es, auf Gewalt fixiert und mit der Moderne nicht zu vereinbaren. Dafür spricht vordergründig einiges, das ist aber als Urteil zu simpel: Das Problem ist nicht der Islam an sich, das Problem sind die Muslime, die ihn praktizieren.

Auszug aus dem Diwan des persischen Dichters Hafis; Quelle: wikipedia
Inspiration Hafis: Vor genau zweihundert Jahren begann Goethe mit der Lektüre des "Diwan"; fünf Jahre später setzte er mit seinem "West-östlichen Divan" dem muslimischen Orient ein Denkmal.

Vielfach interpretierbar

Weltreligionen wie das Christentum oder der Islam können nur deshalb so lange bestehen, weil sie flexibel sind und den Gläubigen den Raum bieten, sich stets an Neues anzupassen. Der Islam lässt auch deswegen vieles zu, weil eine Koransure das eine sagt und eine andere das Gegenteil.

In jeder Epoche hat es in der islamischen Welt Terrorgruppen gegeben; im 12. Jahrhundert waren die Assassinen das, was heute Al-Qaida und deren Nachfolger sind. Sie waren und sie sind gefährlich, Massenbewegungen sind daraus aber nicht entstanden, im Gegenteil. So hatten die arabischen Muslime im 7. Jahrhundert die Levante nur deswegen nahezu kampflos erobert, weil die dort lebenden orientalischen Christen sie gegenüber der repressiven byzantinischen Staatskirche als Befreier begrüßten.

Vor genau zweihundert Jahren begann Goethe mit der Lektüre des "Diwan" des persischen Dichters Hafis; fünf Jahre später setzte er mit seinem "West-östlichen Diwan" dem muslimischen Orient ein Denkmal. Goethe war von Hafis' liberaler Islampraxis beeindruckt; nie hätte sich der Freigeist von einem totalitären Islam inspirieren lassen.

Der Münsteraner Islamwissenschaftler Thomas Bauer hat für die Epoche des klassischen Islams, für die Hafis steht, also die Jahrhunderte zwischen der Frühzeit des Islams und der Moderne, den Begriff der Ambiguitätstoleranz geprägt. Die Vielfalt der Diskurse, etwa bei der Koranauslegung, und die Mehrdeutigkeiten, wie sie Hafis beherrschte, waren nicht ein Ärgernis, sondern ein selbstverständlicher Teil des Alltags. Die Muslime vernichteten diese Ambiguität erst während ihres Modernisierungsprozesses. Denn erst in der täglichen Auseinandersetzung mit dem überlegenen Westen entstand das Bedürfnis nach der einen starken Wahrheit.

Verfehlter "Homo islamicus"

Sadiq al-Azm; Foto: Miguel Leyva
Sadiq al-Azm: Der dogmatische Islam ist wegen der Betonung des Monotheismus mit der Moderne unvereinbar, der historische Islam passt sich aber als dynamisch-evolutorischer Glaube ständig an.

Heute prägt eine Ambiguitätsintoleranz das Denken der Muslime. So wie die Salafisten für sich beanspruchen, für den einzig "wahren" Islam zu stehen, so gehen auch viele im Westen den Salafisten in die Falle, dass es nur einen Islam geben solle. Dieser "Homo islamicus" aber, dessen Denken und Handeln sich um nichts anderes drehen soll als um den Islam, ist für das tägliche Leben ungeeignet.

Unter den Extremisten gibt es aber diesen Typus, der alles seiner Wahrheit unterordnet. Die meisten Muslime passen sich jedoch unverändert, quasi ad hoc, den Veränderungen an. Der säkulare syrische Philosoph Sadiq al-Azm bringt das auf folgende Formel: Der dogmatische Islam ist wegen der Betonung des Monotheismus mit der Moderne unvereinbar, der historische Islam passt sich aber als dynamisch-evolutorischer Glaube ständig an.

Viele erheben heute Anspruch auf den Islam: Saudi-Arabien und Iran legitimieren mit ihm ihre Herrschaft; die Mittelschicht entwickelt einen "Business Islam", der für individuelle Freiheit und eine moderne Gesellschaft gut ist; Extremisten greifen unter Berufung auf den Islam zur Gewalt und handeln in einer Heilserwartung wie vor Jahren in Europa "Action directe" und die Baader-Meinhof-Bande.

Der Islam in der Krise

Der Islam steckt heute unbestritten in einer tiefen Krise. Die meisten Muslime - ob in der Türkei, in Indien oder in Indonesien - leben aber in Demokratien. Das Problem sind die arabischen Muslime. In der arabischen Welt geht seit dem Protestjahr 2011 die postkoloniale Phase zu Ende. Die Kolonialmächte hatten nach dem Zweiten Weltkrieg Staaten zurückgelassen, deren Grenzen sie gezogen hatten. Die Menschen identifizierten sich nicht mit ihnen, der Islam wurde zum identitätsstiftenden Nationalismusersatz. Heute zerfallen einige Staaten; Milizen, die sich auf den Islam berufen, streben nach der Macht.

Dabei geht eine Saat auf, die Saudi-Arabien seit Jahrzehnten sät. Legitimiert wird das Königreich durch eine Symbiose, welche das Herrscherhaus mit der puritanisch-wahhabitischen Lehre eingeht. Die steht wie keine andere für Intoleranz und die Aufforderung, "Ungläubige" und Andersgläubige im Islam zu bekämpfen. Die Muslime müssen erkennen, dass diese Art des Muslimseins in der Welt von heute keinen Platz hat und dass ihr jegliche positive Energie fehlt, eine Zivilisation zu sein. Und dass deshalb "der Islam" als Bedrohung wahrgenommen wird.

Rainer Hermann

© Frankfurter Allgemeine Zeitung 2014

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Leserkommentare zum Artikel: Jenseits der dogmatischen Lehre

Lieber Autor!

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann lesen Sie bitte den Artikel "Reinheit, Ehre, Todesverachtung"im neuen Spiegel Ausgabe 37. Eine hervorragende Bereicherung zur Ursachenforschung...

Ingrid Wecker11.09.2014 | 13:37 Uhr

Liebe Ingrid Wecker

Der Artikel,von dem Sie so begeistert sind ,stammt von Ahmad Mansour.
Mansour ist Pyschologe und schreibt,das sich der Islam reformieren müsse und das die Wurzeln der IS im "mainstream Islam" liegen würden.Das ist nicht nur absolut falsch,sondern auch hetzerisch.
Mansour schreibt über "Muslime",meint aber eigentlich die Araber bzw. die Palästinenser.Über 80 % der Muslime weltweit sind KEINE Araber.
Mansour liefert kein einziges Argument für seine Behauptungen und für Ihn sind IS,Islamist und Hamas das gleiche.Differenzierung ist nicht sein Ding.
Unterstellungen wie "Muslime würden Frauen und Homosexuelle" hassen,disqualifizieren Herrn Mansour für eine ehrliche und vorurteilsfreie Diskussion.
Wenn Sie mehr über den Islam und seine Quellen wissen wollen,dann kann ich Ihnen Hamza Yusuf Hanson und Abdal Hakim Murad empfehlen.Das sind Leute vom Fach!!!

Vila13.09.2014 | 13:04 Uhr

Liebe/r Vila! Sie bestätigen mit Ihrem Kommentar zu 100 Prozent den Artikel Mansours.... Auch Ihnen gerne nochmal: Alles was die IS -Leute und andere radikale Islamisten tun, steht so im Koran und wird von Millionen von Mainstream- Muslimen (Araber oder Nichtaraber) jeden Tag gebetet, rezitiert oder gelesen, OHNE dass ihnen das Fruehstueck hochkommt, Verse wie 5.34, 8.13 ff, 9.41, 47.5 etc. Wenn dieses Buch nicht von diesen und vielen anderen gewalttraechtigen Saetzen befreit wird und genauso die Sunna mit ihren teils unertraeglichen Aussagen auch zum Thema Frauen - und sich die moderaten Muslime nicht mit aller Kraft dafuer einsetzen dass dies geschieht, dann wird das Gemetzel und die Unterdrueckung im Namen einer Religion so weiter gehen, und zwar hauptsaechlich, und das ist der Witz, gegen andere Muslime...

Ingrid Wecker15.09.2014 | 13:24 Uhr

Liebe Frau Wecker,

eine lose und kontextlose Aneinanderreihung von Versen aus dem Kuran ohne den historischen Kontext zu beleuchten bzw berücksichtigen wird dem Kuran in keinster Weise gerecht ist schlicht und ergreifend unseriös und tendeziös.Es gibt die Koranexegese (Tafseer),die "ihre" Verse -aber nicht nur- mit dem dazugehörigen Background erklären und verständlich machen.Diese Disziplin gibt es seit über 1000 Jahren.
Wenn Sie weiterhin die Sira (Lebensgeschichte des Propheten Muhamed) kennen würden,dann würden Sie nicht eine ganze Religion des Terrors verdächtigen und für das Werk von Soziopathen verantwortlich machen.
Würde man Ihrer Logik folgen,dann waren 700 Jahre Andalusien und 500 osmanisches Reich blanker Terror.
Doch genau das Gegenteil war der Fall.Eine Blütezeit des Wissenschaft,Freiheit und Toleranz.
Wie genau kamen nochmal die grossen philosophischen Werke in das damals christliche Abendland?
Köpfe abhacken,Vergewaltigen und brandschatzen ist leider ein (unerträgliches) menschliches Werk.Dazu bedarf es keine speziellen Religion oder waren 1.und 2. Weltkrieg und der Holocaust das Ergebnis der Aufkärung und der Wissenschaft?...

Lesen Sie mal das Büchlein "Von den Jüden und ihren Lügen" vom großen Reformator Martin Luther.Kostprobe gefälligst?
" Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien und solch öffentliches Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch bewilligt haben. (Von den Juden und ihren Lügen, Erstausgabe Wittenberg 1543, S. 93)

Wo ist ihr Mittagessen jetzt?

Vila15.09.2014 | 16:45 Uhr

Mein Mittagessen? Genau da wo es hingehoert? Und wissen Sie warum? Weil die meisten von uns uns von Versen wie denen von Herrn Luther aus dem Mittelalter geloest und verabschiedet haben und kein normaler Mensch mehr daraus etwas ableitet. Im Uebrigen: Auch die judenfeindlichen Verse im Koran uebertreffen Herrn Luther bei Weitem. Soll ich sie tatsaechlich aufzeigen? Aber ich vergass: Alles was man kritisieren kann im Koran muss man im historischen Kontext sehen, klar... Luther dagegen nicht ? Komisch... Und im Uebrigen: Ihre grossartige Zeit der muslimischen Bluete in Andalusien und anderswo war keineswegs eine so "harmlose und friedliche" Zeit wie Sie uns hier gerne vormachen. Und nochmal, selbst MIT Exegese hin oder her oder geschichtlichem Kontext wird aus "Kill!" kein "Kiss!". Es gab mal das "Alte Testament", da tropfte das Blut aus jeder Seite. Ist Ihnen mal aufgefallen, dass es jetzt "Neues Testament" heisst, worueber im Christentum gesprochen wird? Warum um alles in der Welt kann es bei Ihnen keinen "Neuen Koran" geben? Was waere so schlimm daran, dieses Werk in die Heutzeit zu uebertragen? Wo doch so vieles darin offensichtlich soooooo missverstaendlich ist, dass es immer noch Radikale gibt die daraus die Legitimation zum Massenmord oder brutalen Toetungspraktiken oder Unterdrueckung Andersglaeubiger ableiten,und zwar HEUTE im Jahr 2014 und nicht in irgendwelcher Historie.

Ingrid Wecker15.09.2014 | 22:31 Uhr

Hallo Ihr lieben Streithammel, es gibt keinen glaubensimmanenten Antisemitismus oder jedweden Hass auf monotheistische Glaubensgemeinschaften - weder lässt sich das in Bibel noch Koran eindeutig belegen und wenn dann wäre es sehr selektiv! (zumal auch im Fall des Islams nachweislich viele Suren abrogiert wurden). Es ist immer die Frage, wie der Glauben interpretiert wird. Da wir als Menschen alle fehlbar sind, gerade hinsichtlich des Wortes Gottes, ergeben sich viele Missinterpretationen, Fehldeutungen, die im schlimmsten Falle dann zu Legitimationen der Unterdrückung anderer monotheistischer Glaubensgemeinschaften missbraucht werden. Vorsicht also vor selektivem Gedankengut und bestimmten Rechts- bzw. Glaubensschulen!!!

Heike Arndt-Schmitt16.09.2014 | 12:05 Uhr

Hätten Sie sich nur ein wenig mit dem Islam und der Geschichte des Islam beschäftigt,dann wüssten Sie,das es eine solche Gruppe wie ISIS nie gegeben hat und diese weniger als ein Intermezzo sein wird (im Vergleich zu über 1400 Jahre).
Sie nehmen die aktuelle politische Lage im Nahen Osten als Maßstab für den Islam.Geschichte lässt sich nicht auf Jahrzehnte reduzieren.Schon gar nicht der Islam.Die Probleme des Nahen Ostens haben marginal was mit dem Islam zu tun.Schauen Sie sich die Entstehung der Staaten dort an bzw Ihre Grenzen.Kleiner Hinweis: die Ausdehnung des British Empire nach dem 1.Weltkrieg.
Die islamische Jurisprudenz,Fiqh, nutz den Kuran,die Sunna und die Idschma (Konsens) als Quelle um zeitgenösische/aktuelle Herausforderungen und Probleme zu lösen.Der Kuran ist nicht die einzige Quelle.
Kann man Quellen missbrauchen: JA!
Ohne Kenntnisse der islamischen Rechstlehre bzw Theologie erzählen Sie "uns" was vom "NEUEN KORAN"..

Ihre Anmaßungen und Vourteile lassen sich sehr genau an dieser Frage studieren:"Warum um alles in der Welt kann es bei Ihnen (sic!) keinen "Neuen Koran" geben?"
Wer ist "Ihnen"?...

Im Jahre 2014 ermordet die westliche Wertegemeinschaft jeden Tag dutzende unschuldige Menschen mit Drohnen in Pakistan und Afghanistan.Über 1 Million ermordeter Menschen im Irak als Folge des 1.und 2. Golfkrieges.Verkauft 99,99 % der Waffen weltweit.Umspannt mit ihren militärischen Basen und Kriegsschiffen ALLE Länder dieser Erde.Die Liste geht unendlich weiter..
DIE LÖSUNG: NEUE KORAN und alles ist wieder gut!

Wachen Sie auf und sehen Sie die Welt wie sie ist...Eine von westlichen Konzernen dominierter Planet!

Vila16.09.2014 | 13:38 Uhr

Ich bitte um respektvollen Umgang mit Rainer Hermann. Er ist immerhin einer der besten Kenner der islamischen
Welt. Von ihm können Sie eine Menge lernen.

Elias Karam18.09.2014 | 21:03 Uhr

Zu Ihrer Aussage: "Die meisten Muslime - ob in der Türkei, in Indien oder in Indonesien - leben aber in Demokratien."
Ihr Artikel gefällt mir ganz gut. Ja, die großen Weltreligionen existieren nur deshalb so lang, weil sie flexibel sind. Dennoch zeigt ihr Artikel einige Lücken, wo ist der Hinweis, dass es im Islam nie eine Trennung zwischen Staat und Religion erkämpft wurde, in Europa geschah dies mit der Reformation? Diese Trennung gibt es also nicht.
Auch leben die meisten Muslime eben nicht in demokratischen Staaten. Indonesiens "Demokratie" basiert auf einem starken Militär, dass die Macht der Gewählten weitgehend akzepziert, diese aber das Eigenleben des Militärs anerkennen müssen. Wie in der Türkei. Und Indien ist nicht mehrheitlich mulimisch. Auch sind nach wie vor der Begriff, wie Scharia allgegenwärtig in Indonesien. Wenn die Themen angesprochen werden, dann doch bitte korrekt und beschönigt.

Elisabeth Dreier20.09.2014 | 16:08 Uhr

Muslime, die ihn praktizieren."

Das kann man auch vom Kopf auf die Füße stellen:
Es war nicht erst die Religion da und dann irgendwoher Menschen, die sie so oder anders praktizieren.
Erst waren die Menschen da, und die haben sich dann Religionen gebastelt, die sie so oder anders praktizieren.
Diese Religionen SIND immer das, was die Anhänger derselben jetzt und hier daraus machen.
Was die Moslems aus dem Islam derzeit machen, ist bekannt.
Wer es noch nicht kennt, der muss nur die Veröffentlichungen der weltweit tonangebenden Moslems im Internet ansehen ... so er das Grauen aushält.

Hans List20.09.2014 | 18:46 Uhr

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