Ayaan Hirsi Alis umstrittene Islam-Thesen

Mehr von Luther als einem lieb ist

Ayaan Hirsi Ali hat vor Kurzem auch in Deutschland ihr neues Buch "Reformiert euch!" vorgestellt. Dabei wurde sie von deutschen Medien hofiert, gar als "weiblicher Luther" gefeiert. Mit diesem hat sie wahrscheinlich mehr gemeinsam, als vielen lieb ist. Von Emran Feroz

Seit dem Aufstieg des IS sowie den Anschlägen auf "Charlie Hebdo" boomt es vor allem auf dem Buchmarkt. Nahezu wöchentlich erscheinen neue Bücher mit Angst einflößenden Titelbildern, sprich, vermummten Gestalten, Maschinengewehren und irgendeiner Fahne mit arabischem Schriftzug.

Fast jeder - all die Experten, Kritiker, Beobachter und wie sie sich sonst nennen - versucht verzweifelt, auf diesen fahrenden "Orient-Express" zu springen, der in Richtung Profit und Selbstinszenierung fährt, nachdem man die Vorurteile der westlichen Mehrheitsgesellschaft bedient hat – wieder einmal.

Eine, die genau das ein weiteres Mal getan hat, ist Ayaan Hirsi Ali – für manche so etwas wie die bekannteste "Islamkritikerin" der Welt. Vor wenigen Wochen erschien ihr Buch "Reformiert euch!", welches nicht nur in den US-amerikanischen Medien positiv rezipiert wurde, sondern auch in den deutschen.

Bei "Titel, Thesen, Temperamente" (ARD) etwa gönnte man Hirsi Ali einen umfangreichen Beitrag, der mit ihrer vermeintlich grausamen Vergangenheit angekündigt wurde. Dies wiederholte sich mehrere Male. Unter anderem wurde Hirsi Ali beim "Forum am Freitag" (ZDF) und beim Deutschlandfunk eine Bühne geboten. Eine grundsätzliche Kritik an der Person Hirsi Ali als vermeintliche Reformerin gab es nicht, stattdessen wurde sie als "weiblicher Luther" gepriesen, der den Muslimen, ja, tatsächlich all diesen 1,5 Milliarden Menschen, bald die Erlösung bringen werde. Dass der echte Luther ein glühender Antisemit gewesen ist und dazu aufrief, Synagogen anzuzünden, scheint dabei längst verdrängt worden zu sein.

Der Islam als "destruktiver, nihilistischer Todeskult"

Wohlgemerkt, was Vorurteile und Kompromisslosigkeit angeht, so steht Ayaan Hirsi Ali wohl dem echten Luther in nichts nach. Der Islam, den sie unter anderem schon als "destruktiven, nihilistischen Todeskult" bezeichnet hat, müsse nach Alis Ansichten "besiegt werden". "Irgendwann kommt der Moment, in dem man den Feind zerstören muss", so eine ihrer Aussagen in einem Interview, das sie dem US-amerikanischen "Reason Magazine" gab.

Ayaan Hirsi Ali; Foto: AP
Konstrukt aus Lügen: Die niederländische Ministerin für Immigration und Integration, Rita Verdonk, hatte Hirsi Ali 2006 die Staatsbürgerschaft entzogen. 1992 hatte sie falsche Angaben in ihrem Asylverfahren gemacht. Auch ihr Mandat als Abgeordnete der rechtsliberalen VVD legte sie im gleichen Jahr ab.

Und den rechtsextremistischen und islamfeindlichen Terroristen Anders B. Breivik, der im Juli 2011 77 Menschen in Norwegen getötet hatte, sprach Hirsi Ali einst jegliche Schuld ab, indem sie meinte, dass dieser zu seiner Tat "gezwungen worden sei".

An dem Massenmord sei nicht Breivik schuld, sondern es seien die "Verteidiger des Multikulturalismus" gewesen. "Er hatte keine andere Wahl als zur Gewalt zu greifen", waren Hirsi Alis Worte bei einer Veranstaltung des Axel-Springer-Verlages im Jahr 2012, bei der sie einen Ehrenpreis erhielt. Die Reaktion des Publikums war tobender Applaus. In seinem 1500-seitigen Pamphlet zitierte Breivik neben Autoren wie Henryk M. Broder, der während der Preisverleihung in der ersten Reihe vor Begeisterung klatschte, auch Ayaan Hirsi Ali.

Kartenhaus der Lügen

In den vergangenen Jahren hat Ali ihren Lebensmittelpunkt in die Vereinigten Staaten verlegt. Kein Wunder, denn in ihrer Wahlheimat, den Niederlanden, verlor sie jegliche Glaubwürdigkeit. Einfach ausgedrückt: Sie flog auf. Verantwortlich hierfür war eine niederländische Dokumentationsserie, die sich im Jahr 2006 dem Fall Ali widmete. Dabei kam heraus, dass so ziemlich alles, was Ayaan Hirsi Ali den niederländischen Behörden bei ihrer Einreise erzählt und in den Medien immer wieder wiederholt hatte, frei erfunden war.

1992 immigrierte Ayaan Hirsi Ali, eigentlich Ayaan Hirsi Magam, in die Niederlande. Dort gab sie nicht nur einen falschen Namen sowie ein falsches Alter an, sondern erschuf ein Lügenkonstrukt, welches für ihre spätere Karriere entscheidend war: Die gebürtige Somalierin Hirsi Ali behauptete damals, vor dem Bürgerkrieg in Somalia geflohen zu sein. Tatsächlich hatte sie das Land jedoch schon vor Beginn des Krieges verlassen und besuchte in Kenia eine angesehene muslimische Mädchenschule. Ihr Schulbesuch wurde von den Vereinten Nationen finanziert, die Umgebung war sicher. Kriegszustände, wie sie später in Somalia ausbrachen, hatte sie nie erlebt.

Genauso erfunden waren auch die Geschichten um ihre Familie. Hirsi Alis Mann, der ihre "Flucht" nach Europa finanziert hatte und von dem sie sich später problemlos scheiden ließ, besuchte sie später mehrmals in ihrem damaligen Flüchtlingsheim. Mit ihrer Familie blieb sie auch nach der Scheidung in Kontakt. Ihr Bruder besuchte sogar eine christliche Schule. All das passt nicht recht in das Bild von jener brutalen Islamisten-Familie, die ihr mit Gewalt und Ehrenmord gedroht haben soll. Dank ihrer Geschichte gewährte man Hirsi Ali jedoch schnell Asyl. "Ja, ich habe das Ganze erfunden", gab denn auch Hirsi Ali freimütig vor laufender Kamera zu, nachdem ihr Kartenhaus der Lügen vollständig in sich zusammengefallen war.

Henryk M. Broder bei einem Photocall für seine Fernsehserie "Entweder Broder - Die Deutschland Safari". Foto: dapd
Beifall für Hirsi Ali aus der vordersten Reihe: Henryk M. Broder zählt zu den bekanntesten Islamkritikern Deutschlands. Bei der Ehrung Hirsi Alis im Axel-Springer-Verlag im Jahr 2012 war auch er applaudierender Gratulant.

Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumentation über sie gab Hirsi Ali, die währenddessen in der rechtsliberalen "Volkspartei für Freiheit und Demokratie" (VVD), der ehemaligen Partei von Islamfeind Geert Wilders, politisch Karriere gemacht hatte, ihren Abgeordnetensitz auf. Ihre Lügen sorgten in den niederländischen Medien für Schlagzeilen und gefährdeten überdies ihre Staatsbürgerschaft. Daraufhin nahm sie in den USA eine Stelle beim "American Enterprise Institute" an - einer in Washington ansässigen, neokonservativen Denkfabrik, die auch als Sammelbecken für die Verantwortlichen der völkerrechtswidrigen Irak-Invasion gilt.

Hand in Hand mit Islamhassern

Auch sonst haben sich in den USA um Hirsi Ali vor allem jene geschart, die vehement eine aggressive US-Außenpolitik im Nahen Osten fordern und meinen, sich im "Krieg gegen den Islam" zu befinden. Darunter lassen sich auch Vertreter der sogenannten "Neuen Atheisten" ("New Atheist") finden, die zwar alle Religionen harsch kritisieren, es aber allen voran auf die Stigmatisierung des Islam abgesehen haben.

Zufälligerweise geht ihre Argumentation stets Hand in Hand mit den Kriegsarchitekten des Weißen Hauses. Ob Drohnenangriffe oder Guantanamo-Folter - all das sei schließlich gerechtfertigt, da die USA den "wilden Barbaren", sprich, den Irakern oder Afghanen, moralisch überlegen seien.  So schreibt der Philosoph Sam Harris, einer der bekanntesten Vertreter der radikalen Bewegung unter anderem, dass es ethisch gesehen legitim sei, manche Menschen aufgrund ihres Glaubens zu töten, falls dieser zu gefährlich sei. Harris bezieht sich hierbei vor allem auf Muslime. So wiederholte er mehrfach, dass sich die USA nicht im "Krieg gegen den Terror" befänden, sondern im "Krieg gegen den Islam". Jene, die diesbezüglich eine andere Meinung vertreten, bezeichnete Harris unter anderem als "Faschisten".

Dass ein Krieg wie George W. Bushs Kreuzzug im Irak, der über eine Millionen Menschen das Leben nahm, manche Menschen radikalisiert und den Weg für Chaos ebnet, scheint nicht nur von Hirsi Ali und Co. ignoriert zu werden, sondern auch von jenen Mainstream-Medien, die Selbstdarsteller wie sie weiterhin hofieren, ihre erfundene Vergangenheit zur Wahrheit verklären und jedes ihrer Wörter für bare Münze nehmen. Kein Wunder, denn so ist es auch einfacher. Das konstruierte Schwarz-Weiß-Bild bleibt erhalten, die Stereotypen werden bedient und alle können sich glücklich schätzen. Gelöst oder gar reformiert wird damit jedoch absolut nichts.

Emran Feroz

© Qantara.de 2015

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Leserkommentare zum Artikel: Mehr von Luther als einem lieb ist

Sehr geehrter Herr Feroz,

ich habe Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen und teile Ihre Konsternation über die vielen schlechten Vertreter der inflationären Islamkritik.

Allerdings hat mich der Absatz über Sam Harris stutzig gemacht, weshalb ich auf einige Ihrer Kritikpunkte eingehen möchte.

1. In der Passage, auf die Sie anspielen, argumentiert er, dass es Situationen gibt, da es moralisch vertretbar sein kann, Menschen wegen ihren Überzeugungen ("beliefs", welche religiöser Natur sein können oder auch nicht -- "Glaube" wäre eine Falschübersetzung) bezüglich der Realität zu töten -- aber auch nur, das schreibt er ausdrücklich, wenn man ihrer nicht habhaft werden kann. In dem auf diese Argumentation folgenden Beispiel schreibt er, dass es aus diesem Grund gerechtfertigt sein könne, Talibankämpfer zu töten, da sie aufgrund ihrer (natürlich auch religiösen) Überzeugungen eine Gefahr für Unschuldige darstellten. Mich würde interessieren, ob sie nur das konkrete Beispiel ablehnen und jene Taliban, die man nicht festnehmen kann, eben nicht mit militärischer Gewalt bekämpft sehen wollen, oder ob sie generell eine pazifistische Haltung vertreten würden. (Erstere Position finde ich übrigens u.a. dann vertretbar, wenn die verwendeten Waffen bzw. die vorhergegangene Aufklärung so impräzise sind, dass man eine große Zahl von Zivilisten tötet.)

2. Es stimmt, Sam Harris hat gesagt: "It is time we admitted that we are not at war with "terrorism". We are at war with Islam." Der nächste Satz lautet allerdings -- der Vollständigkeit halber -- "[t]his is not to say that we are at war with all Muslims, but we are absolutely at war with the vision of life that is prescribed to all Muslims in the Koran." Er unterscheidet also klar zwischen Kritik an Muslimen und Kritik am Koran. (Ob ich diese teile, weiß ich nicht und strategisch vernünftig finde ich seine Argumentation im Übrigen nicht.)

3. Nebenbei: Sam Harris wird oft vorgeworfen, er habe den Irakkrieg befürwortet. Das hat er jedoch nie getan. Anders übrigens als Glenn Greenwald, der im folgenden seine zunächst naive Einstellung zur Außenpolitik der USA und speziell dem Irakkrieg beschreibt: "Despite these doubts, concerns, and grounds for ambivalence, I had not abandoned my trust in the Bush administration. Between the president’s performance in the wake of the 9/11 attacks, the swift removal of the Taliban in Afghanistan, and the fact that I wanted the president to succeed, because my loyalty is to my country and he was the leader of my country, I still gave the administration the benefit of the doubt." (Aus Greenwalds Buch "How Would a Patriot Act?")

Mit freundlichen Grüßen,
Benjamin Jangmi

Benjamin Jangmi06.05.2015 | 20:12 Uhr

786 – Sehr gut recherchierter Artikel von Emran Feroz über Ayaan Hirsi, eine Lügnerin und Betrügerin: "1992 immigrierte Ayaan Hirsi Ali, eigentlich Ayaan Hirsi Magam, in die Niederlande. Dort gab sie nicht nur einen falschen Namen sowie ein falsches Alter an, sondern erschuf ein Lügenkonstrukt, welches für ihre spätere Karriere entscheidend war ..." – Das sollte man wissen.

Salim Spohr06.05.2015 | 22:31 Uhr

Die politische Nähe Hirsi Alis zu Gert Wilders Hardcore-Populisten und zu den amerikanischen Neokonservativen war mir so noch gar nicht bewusst. Vielen Dank für diese Infromation.

Bijan Suzangerd07.05.2015 | 10:37 Uhr

Ich finde Ihren Artikel leider etwas polemisch. Ich teile zwar ihre Ansicht über Ayaan Hirsi Ali, aber ich finde es völlig unnötig dabei auf ihre Vergangenheit einzugehen. Dass jemand in einem Asylprozess erfundene Geschichten erzählt, spricht meiner Meinung nach erstmal nicht gegen die Person, sondern eher gegen das Asylsystem, das eben nur dann Aufenthalt gewährt, wenn Geschichten besonders drastisch sind etc. Und was die Geschichte um ihre Ehe angeht, so kann wohl niemand mit Sicherheit sagen, ob es sich um eine Zwangsehe gehandelt hat oder nicht. Wie auch immer, ich finde es unprofessionell die eigene Abneigung der Meinung einer Person mit Details aus deren Privatleben zu unterfüttern, und in diesem Fall auch völlig unnötig: Ali's Thesen sind schlimm genug um sie auch so widerlegen zu können.

Salima07.05.2015 | 13:17 Uhr

Das sehe ich auch so mit dem Asylverfahren, leider ist es in Europa so dermaßen ungerecht, daß man die Welt neu erfinden muß, um als Fluchtling akzeptiert zu werden! Aber Hirsi Alis politische Karriere ist das eigentlich Schlimme: In Wilder's VVD? Krass, das geht doch gar nicht!!! Und dann will sie sich auch noch Islamreformerin nennen? Was glaubt sie. Und bei den Amerikanern sitzt sie nun in einem völlig unverdächtigen Institut mit Paul Wolfowitz und der Frau von Dick Cheney zusammen. Wer's nicht glaubt soll's googeln! Eine echt kompetente und vertrauenswürdige Islamreformerin.

Güneş C.07.05.2015 | 13:58 Uhr

Daß Ayaan Hirsi Magam eine eher surreale Islamkritik vorträgt, war mir bereits bewußt. Das Erklärungsmuster dafür war für mich bisher die Geschichte ihrer Jugend. Das hat sich erledigt (und allein schon darum würde ich Leserin Salima widersprechen wollen). Die ihrer Islamkritik innewohnende Wahnhaftigkeit, die in einer Legitimierung Breiviks mündet, ist als nochmalige Steigerung mit Blick auf die wohlwollende Rezeption ihrer Werke einfach schockierend.

Was aber braucht es dann noch der Äußerungen von Sam Harris? Hat Ayaan Hirsi Magam ihn in ihrem Buch zitiert und als Referenz herangezogen?
Der genuine Irrsinn Ayaan Hirsi Magams reicht völlig, da braucht es keine Zuschreibung von Äußerungen Dritter.

Wolfram Obermanns07.05.2015 | 14:27 Uhr

Ich wohne in die Niederlände und habe Hirsi Ali gefolgt in ihre Aktivitäten wenn sie noch hier wohnte. Ich habe Versammelingen beigewohnt wo sie sprach. Dann gab es unter die Anwesenden im Saale oft Männer mit schwarzer Barten die ihr sehr laut mit schwingende Fausten bedrohten. Wo sie auf war, sie hatte immer zwei oder drei Männer bei sich zur Beschützung.

Was in dieses Artikel geschrieben ist is meistens unwahr, oder für höchstens 5 % wahr.

Peter Bongaarts07.05.2015 | 14:59 Uhr

Guter Artikel. Ich finde es auch gut, dass man solche Personen wie diese Frau aufdeckt. Schliesslich werden wegen solchen Leuten Asylsuchenden, Somaliern, Muslimen geschadet.

Serpil07.05.2015 | 15:06 Uhr

Lieber Autor! Tja, das ist so eine Sache mit Wahrheit und Dichtung... Aber selbst wenn die Version ihrer Flucht so nicht stimmt (siehe dazu auch die Aussagen einiger anderer Kommentatoren bezüglich des Asylverfahrens), müssen doch deshalb nicht alle ihre Thesen zu einer dringend notwendigen Reform des Islam falsch sein. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ach so, einmal Lügnerin immer Lügnerin, oder was?
Ein anderes Beispiel dazu: Ich lese gerade die wirklich umwerfend interessante Mohamed-Biografie von Hans Jansen. Da ist offensichtlich - nach der wissenschaftlichen Aufarbeitung des weltweit anerkannten Islamwissenschaftlers - so viel Dichtung über das Leben und Wirken des Propheten als "Wahrheit" im Umlauf, das es schon wahrhaft erschreckend ist. Was wissen wir eigentlich wissenschaftlich belegt über diesen Mann und seine Thesen??? Fast nichts! Was ist erfunden? Offensichtlich verdammt vieles! Trotzdem glauben fast 2 Milliarden Menschen unbeirrt Dinge, die angeblich von Mohamed stammen, und reagieren äußerst unwirsch (um es mal vorsichtig auszudrücken) wenn man Zweifel anmeldet. Hirsi Ali wird von Ihnen als Betrügerin dargestellt, als ein Konstrukt aus Lügen. Ich bitte Sie! Sie hat es wenigstens zugegeben.
Dann dürften doch da bei einigen anderen "Wahrheiten" in der islamischen Lehre aber auch zumindest Zweifel angebracht sein, die eine Reform eben dieser Religion eigentlich zwingend notwendig machen, oder???

Ingrid Wecker07.05.2015 | 17:11 Uhr

An dem Massenmord sei nicht Breivik schuld, sondern es seien die "Verteidiger des Multikulturalismus" gewesen.

Keine Entschuldigung, aber eine Erklärung dazu. Vom unverdächtigen Herbert Wehner:

Pikante Aussagen, welche die Zensur-Schere überlebten

Herbert Wehner, Fraktionsvorsitzender (SPD) sagte: “Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage euch – wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen – wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen”. {15.2.1982 in einer Sitzung des SPD-Vorstandes, Spiegel 22/1993}

K.Gerlach07.05.2015 | 17:16 Uhr

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