Kunstbiennale Qalandiya International; Foto: Qalandiya International
Palästinensische Biennale ''Qalandiya International''

Gegen den Strom

Letzten November fand die erste palästinensische Kunstbiennale statt. Ein politisch aufgeladenes Kulturereignis, auch wenn der künstlerische Umgang mit der Präsenz und Problematik der palästinensischen Realität sich in manchen Werken nur an der Oberfläche bewegte. Eindrücke von Alia Rayyan

Im November sollte die Kunst in Palästina im Mittelpunkt stehen. Doch wie so oft warfen die politischen Ereignisse ihre Schatten voraus und bewiesen einmal mehr, dass die Realität in Palästina von der Normalität weit entfernt ist. Insbesondere die israelischen Angriffe auf Gaza waren eine schmerzhafte Erinnerung an die unberechenbare Willkür der Politik, deren Spielregeln eine Verachtung menschlicher Existenz darstellen.

In einer mit Symbolen aufgeladenen Umgebung, deren Alltag von großen politischen Ereignissen und Emotionen bestimmt wird, verlieren sich Zwischentöne im Krawall der medialen Realität. Dabei sind es oft die zarteren Zwischentöne, die die emotionalen Nuancen wiedergeben und damit die erlebte Realität erfassbarer machen, als das mediale Pendant es jemals vermag. Wenn Kunst es schafft, diese Zwischentöne zu erfassen und wiederzugeben, kann sie eine enorme Kraft gewinnen und im Gedächtnis jedes Betrachters bleiben. Dies gelingt jedoch nicht immer.

Jack Persekian; Foto: Curators International
Die Biennale als "historische Bündelung der Kräfte": Jack Persekian, Innitiator der Biennale und Direktor der Al-Ma'mal Stiftung. Persekian war bereits 2005 Kurator der Sharjah Biennale. Er lebt heute in Jerusalem.

​​Die erste palästinensische Kunstbiennale "Qalandiya International" wurde die zwischen Ruinen eines alten palästinensischen Gutshofes im Dorf Qalandiya und Olivenbäumen eröffnet. "In Qalandiya treffen Paradoxe aufeinander: früher durch den internationalen Flughafen die Verbindung zur Welt ist es heute ein Symbol für Trennung, Isolation und Fragmentierung", so Jack Persekian, Initiator der Biennale und Direktor der Al-Ma'mal Stiftung.

Auf dem Weg zu einer Biennale mit Konzept

Persekian bezeichnete die Biennale auch als "historische Bündelung der Kräfte": Anstatt sich gegenseitig die finanziellen Quellen streitig zu machen, haben sieben Kunst- und Kulturorganisation es gemeinsam geschafft, ein Kunstereignis von internationalem Niveau zu verwirklichen. Zum ersten Mal kooperierten Kunst- und Kulturinstitutionen in Ramallah, Jerusalem und Nazareth und fügten ihre jeweiligen Jahresausstellungen zu einem Programm zusammen.

Ursprünglich entstand die Idee zur Kooperation zwischen der jährlichen Jerusalem Show der Al-Ma'mal Foundation und der 4. Architekturbiennale von Riwaq, und expandierte dann im Laufe des letzten Jahres zu einem Zusammenschluss von insgesamt sieben Institutionen mit einer Reihe von weiteren Programmpunkten wie Lesungen, Paneldiskussionen und Retrospektiven.

"Noch kann man nicht wirklich von einer Biennale sprechen", meint Persekian, "aber wir hoffen, die Idee auf den Weg gebracht zu haben." Seinen Worten müssen nun Taten folgen, damit in zwei Jahren das ambitionierte Programm nicht mehr an eine Präsentation der jeweiligen Organisationen erinnert als vielmehr zu einer Biennale mit Konzept.

Khaled Jarras Concrete (2012); Foto: Qalandiya International
Stofflichkeit, mit Erwartungshaltungen und der politischen Brisanz der Mauer: Khaled Jarras "Concrete" (2012)

​​Es scheint nicht verwunderlich, dass die erste palästinensische Biennale für Gegenwartskunst den Namen "Qalandiya" adoptiert hat. "Qalandiya" steht im Kontrast zur schönen neuen Welt in Ramallah mit seinen Cafés, neuen Autos und dem unaufhörlichen Bauboom.

Doch es ist "Qalandiya", das wie kein anderer Ort die gegenwärtige missliche politische Pattsituation und Realität der Palästinenser symbolisiert. Gefangen zwischen den Versprechen von Oslo und der ernüchternden Gegenwart, bleibt kaum Raum für Kreativität. Darüber täuscht auch nicht die jüngste Anerkennung durch die UN-Vollversammlung am 29. November 2012 hinweg, die zwar von großer symbolischer Bedeutung ist, jedoch an der gegebenen Realität wenig ändert.

Der jahrzehntelange Stillstand hat auch für die Kunst Palästinas Folgen. Eine der größten Herausforderungen für die palästinensische Kunstwelt ist es, trotz der infrastrukturellen Schwierigkeiten Künstlern Unterstützung für zeitintensive Recherchen und Vorbereitung zu bieten, ohne auf die schnelle Verarbeitung von politischen Symbolen zu setzen.

Oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Politischen

Auf lange Sicht kann der internationale Markt nur etappenweise diese Lücke schließen. Zu oft rückt das scheinbar Politische in den Vordergrund und überlagert intensive Auseinandersetzung mit dem Status Quo. Ein erster Applaus suggeriert zwar Erfolg.

Dieser dürfte aber nur von kurzer Dauer sein. Der künstlerische Umgang mit der Präsenz und Problematik der palästinensischen Realität gerät zum Seiltanzakt zwischen großen sinnentleerten Gesten und intensiven Auseinandersetzungen mit dem scheinbar Nebensächlichen. Absturz inklusive.

Khaled Jarras Werk, vorgestellt auf der Eröffnung durch die Internationale Akademie der Künste, liefert hierfür ein Beispiel, mit seinem in Beton gegossenen Fußball auf einem Podest vor einer Videoszene mit der real existierenden Mauer.

Er spielt mit der Stofflichkeit, mit Erwartungshaltungen und der politischen Brisanz der Mauer, bleibt dabei aber leider an der Oberfläche künstlerischer Auseinandersetzung, die dem Betrachter nur den direktesten Kausalzusammenhang zwischen A und B liefert. Die Wahl der Mauer als Symbol für die israelische Unterdrückung und Besatzung liefert keine neuen Erkenntnisse und wird zur leichten Spielart, die nicht zum Weiterdenken anregt.

Mohamed Abouelnagas Installation Four Trees in Tahrir Square, Foto: Qalandiya International
Eine Art arabischer "Wishing Tree": Mohamed Abouelnagas Installation zeigt einen Baum am Tahrir-Platz in Kairo, der mit diversen Bittschriften, Wünschen und Beschwerden behängt wurde.

​​Im Mittelpunkt des Programms stand die gemeinsame Ausstellung von Al-Ma'mal und Riwaq unter dem Titel "Gestures in time", kuratiert von Katya Gracia-Anton und Lara Khaldi. In der Tradition der Jerusalem Show, die jährlich in der Altstadt stattfindet, nutzten die Kuratorinnen die historische Umgebung als begehbaren Ausstellungsort.

Seit 2007 integriert die Al-Ma'mal Stiftung die unmittelbare Umgebung der Altstadt in ihrer Jerusalem Show und entwickelt damit eine der wichtigsten Kunstereignisse Palästinas: Ostjerusalem als begehbarer Kunstort, der Gegenwartskunst eine Plattform bietet und gleichzeitig mit seiner Präsenz auch ein politisches Statement bildet.

"Gestures in time" konnte diese Bedeutung jedoch nur ansatzweise aufgreifen, da die Ausstellung ihren Fokus nicht auf Jerusalem allein setzte, sondern noch weitere Orte im Norden und Süden der Westbank einbezog. Gracia-Anton und Khaldi thematisieren Politikverdrossenheit und Misstrauen gegenüber Regierungssystemen und fragen, inwiefern das Individuum kreativ und ästhetisch auf die Gegenwart reagieren kann.

Dies gelang unter anderem Martin Soto Climent mit seinem stark konzeptionellen Werk, das die Lokalität des ehemaligen Hammam El Ain einzufangen versucht und poetisch auf den Betrachter zurückwirft. Ein Hauch von Evakuierung und Verlassenheit blieben im Raum stehen.

Flucht und die Suche nach neuen Formen, um die Unaussprechlichkeit des gegenwärtigen Daseins in dieser Region auszudrücken, schien das übergreifende Thema der Ausstellung zu sein. Das Ringen mit einer neuen Form, die versucht auf die innere Leere der kapitalistischen Weltordnung zu antworten. Tatsächlich sind es einige Werke die eine wirkliche Antwort finden und den Spagat zwischen der Vergangenheit und der lähmenden desillusionierten Gegenwart finden.

Verzweifelte Suche nach einem Ausweg

Besonders eindrucksvoll ist die poetische Arbeit des Künstlerpaares Ruanne Abu Rahme und Basel Abbas, die in der jüngst zur Ausstellungsräumen der Al-Ma’mal Stiftung umgebauten ehemaligen Fliesenfabrik in der Altstadt von Jerusalem zu sehen war. Mit "The Incidental Insurgents: A story in Parts: The Part about The Bandits" sind sie einige der Wenigen, die das Lebensgefühl – die Geste der Zeit – künstlerisch treffsicher wiedergeben.

Mit Hilfe von literarischen Texten von Victor Serge (1910) und Roberto Bolano (1970) und Tatsachenberichten über die Rebellen Abu Jilda und Arameet in den 1930er Jahren in Palästina, kreieren sie ein umfassendes Werk, das die quälende Sprachlosigkeit und Passivität gegenüber scheinbar übermächtige Strukturen visuell und räumlich erschreckend deutlich wiedergibt.

Martin Soto Climent ehemaliges Hammam El Ain; Foto: Qalandiya International
Hauch von Evakuierung und Verlassenheit: Martin Soto Climent mit seinem stark konzeptionellen Werk, das die Lokalität des ehemaligen Hammam El Ain einzufangen versucht.

​​Die Videoarbeit beschreibt eine Autofahrt ins Endlose. Eine hektische Suche nach einem Ausweg, untermalt mit dumpfen elektronischen Rhythmen, die entfernt an ein Herzklopfen erinnern. Neongelbe Zitate aus den literarischen Werken ersetzen die Narrative.

Die Wucht der Bilder und Texte wird durch die Stille der Installation im Nebenraum aufgefangen: ein in Panik verlassendes Büro, bespickt mit Notizen und Ausdrucken über das Projekt. Der Betrachter taucht in den Arbeitsprozess der Künstler ein, kann ihren Gedanken und Überlegungen zum Thema folgen und eigene Schlüsse ziehen.

Eine Sprache für die Sprachlosigkeit

Doch bei aller akademisch anmutenden Akribie entbehrt die Darstellung nicht die Vermittlung des Gefühls, gemeinsam mit den Künstlern auf der Flucht zu sein. Mit ihrer Rauminstallation und Videoarbeit gelingt es Abu Rahme und Abbas, eine Sprache für die Sprachlosigkeit und das Sehnen nach neuen Widerstandsformen zu finden, und umfassen damit die Nuancen der stillen Zwischentöne, die weitaus mehr über das gegenwärtige Gefühlsleben von Palästinensern wiedergeben als viele andere politische Werke es vermögen.

Der Zusammenschluss von den größten Kunst- und Kulturinstitutionen Palästinas ist sicherlich ein wegweisender Schritt. Doch dies allein kann die nächste Biennale und die Kunstszene Palästinas nicht über Jahre hinweg retten. Die Institutionen sollten die Chance wahrnehmen und aus dem Zusammenschluss nicht nur eine Aneinanderreihung des üblichen Jahresprogramms erstellen, sondern ein eigenständiges Programm kreieren, das mutig die dringenden Fragen für die Entwicklung der Kunstszene Palästina stellt und nicht nur ein Zeichen im internationalen Kunstmarkt setzen will.

Infrastrukturelle Veränderungen könnten mit dem Zusammenschluss gemeinsam angepackt werden und palästinensische Künstler darin ermutigen, intensive Recherche zu betreiben, bevor sie mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit treten.

Damit könnte "Qalandiya International" zu einer Plattform für eine (selbst-) kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart avancieren und somit zu einem wichtigen Zentrum für künstlerische Kreativität in der Region, um nicht zuletzt ein Zeichen gegen den Strom der lauten Ereignisse setzen.

Alia Rayyan

© Qantara.de 2012

Redaktion: Arian Fariborz/Qantara.de

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Die internationale Gemeinschaft befindet sich in einem großen Dilemma: wie soll es weitergehen in Libyen? Denn es ist klar, dass sie militärisch eingreifen muss, um das Gaddafi-Regime zu beseitigen. Die Alternative wäre ein endloser Bürgerkrieg vor den Toren Europas.

Makus Halmann12.04.2011 | 09:49 Uhr

Ich befürchte auch, dass der Politologe F. Stephen Larrabee Recht hat, denn die Bedingungen in der Türkei und vor allem die lange Tradation des Kampfes um Demokratie unterscheiden sich in der Tat von denen in den meisten arabischen Ländern. Schöner Beitrag.

Ahmad Ezzat12.04.2011 | 17:13 Uhr

Gesegnt seid ,Anonimität ist ein bestandteil der Freiheit,und des inhalt kontex Qualität was zelt

Jaljaloot Elharoot13.04.2011 | 20:43 Uhr

Wunderbarer Beitrag von Michael Roes, den ich als Autor und kritischer Beobachter der arabischen Welt seit langem sehr schätze. Roes besitzt die nötige Empathie für die arabischen Bürger und den Respekt vor ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten.

Hans Zimmermann17.04.2011 | 09:51 Uhr

Das Jahr 2001 sollte nicht wiederholt werden

Beate Elefant18.04.2011 | 23:29 Uhr

Der sogenannte Streit ums Kopftuch ist nur Symptom für die Unfähigkeit aller Akteure, sich den wichtigeren Problemen zu widmen. Das schreibe ich, obwohl ich die Argumente von Frau Kaddor nicht überzeugend finde.

Susan Müller-H...20.04.2011 | 07:46 Uhr

Die Sicherheitskräfte des verhassten Assad-Regimes haben heute und gestern in mehreren Städten und Regionen Syriens Massaker angerichtet. Wo es Tote gab, war das perfide Muster immer dasselbe: Nicht Polizisten in Uniform feuerten die tödlichen Schüsse ab, sondern Heckenschützen in Zivil, die auf Hausdächern lauerten und willkürlich in die Menschenmengen schossen, um Panik und Furcht auszulösen. In Homs sind dadurch so viele Menschen verletzt worden, dass Ärzte unter den Demonstranten in den Gassen der Altstadt improvisierte Lazarette einrichteten, erzählte eine Augenzeugin der BBC. Es ist an der Zeit, auch das Assad-Regime zu ächten und international zu isolieren.

Helmuth Alkadli22.04.2011 | 23:50 Uhr

Mit diesem Satz hat Jesus seinem Bruder gezeigt, dass die Liebe stärker ist als Hass und Neid.
Luzifer wollte seinen Bruder, den Metadron (Jesus) vom Thron stürzen, um für sich selber die Herrschaft zu stehlen. Jesus lies sich aus Liebe zu seinem "verlorenen" Bruder freiwillig am Kreuz morden. Er wußte, dass Gott ihm das Leben zurück geben wird.
GOTT IST >Leben kann man nicht töten. Es wäre sonst nicht das Leben das ewig ist! Es wandelt sich nur.

Die Christen beten beim Gottesdienst: "Deinen Tod oh Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit!" Da haben sich die Herren in Rom aber einen schönen Unsinn ausgedacht. Wer will denn noch immer den Tod Jesu verkünden und warum? Der Teufel will es. Nutzt ihm aber nichts, denn Jesus lebt und ändert von der geistigen Welt aus das Leben auf der Erde. Das ist ein sehr schwieriger Änderungsprozess, weil die Menschen freiwillig nichts ändern und auch nicht umdenken wollen.
Trotzdem wird das Werk gelingen, weil es der Wille Gottes, des Vaters ist.

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft lässt Änderungen wie derzeit in der Arabischen Welt zu und auch im Christentum hat ein Nachdenken bereits begonnen. Gott ist die Liebe und die Liebe ist die stärkste Macht im Universum und Gott liebt uns alle gleich.
http://www.hopeland.at
Möge das Werk gelingen. Das wünsche ich mir und allen Menschen auf der Erde.
Mathilde

Mathilde Heiml30.04.2011 | 10:51 Uhr

exzellenter artikel. danke.

ulrich johannes...30.04.2011 | 12:56 Uhr

Die Idee, die durch die zurückgehende gesellschaftliche Bindungskraft der evangelischen Kirche ausgelöste (innere) Krise als Chance auf eine Neuformierung im Sinne einer neofundamentalistischen, gesellschaftliche Fragen ausblendenden Missionstheologie zu interpretieren, mag als privates Hirngespinst von Herrn Pfarrer (sic!) Teufel hingenommenwerden müssen, als Vorbote einer dadurch beförderten ethnisch-religiösen Kantonisierung unserer Gesellschaft ist es mir jedoch eine Horrorvorstellung! Stattdessen brauchen wir tatsächlich eine weit konsequentere Hinwendung zum Laizismus und die Rückkehr zu einer tatsächlich (statt nur noch alibimäßig betriebenen) umverteilenden Sozialpolitik und ein Bündnis aller (auch der jeweils moderaten Anhänger der diversen Religionen) zu deren Durchsetzung. Sonst können wir uns in zwanzig Jahren mit bosnischen Verhältnissen zwischen Rhein und Oder anfreunden...

Max Schumacher30.04.2011 | 17:02 Uhr

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