Demonstration von Frauen gegen Übergriffe der Armee gegen Frauen und Männergewalt am 20. Dezember auf dem Tahrirplatz in Kairo; Foto: AP
Frauenrechte in Ägypten

Zwischen Hammer und Amboss

In ihrem Essay zeichnet die bekannte ägyptische Schriftstellerin Mansura Eseddin ein düsteres Bild von den nachrevolutionären gesellschaftlichen Zuständen in ihrer Heimat, in der Frauen immer stärker an den politischen Rand gedrängt und ihrer Grundrechte beraubt werden.

Während Soldaten auf der Qasr-al-Aini-Straße in Kairo ägyptische Demonstrantinnen wild malträtierten, feierten zur gleichen Zeit die Salafisten in Suez ausgelassen ihren Sieg in der zweiten Runde der Wahlen auf sexistische Macho-Art – ohne jegliche weibliche Beteiligung. Sie stimmten religiöse Hymnen an und skandierten Slogans wie "Militär und Volk sind eins", "Die Muslimbrüder und die Al-Nour-Partei sind eins" und vor allem "Gott und das Volk sind eins".

Das von ihnen gemeinte Volk unterscheidet sich allerdings natürlich deutlich von dem der Revolutionäre bei den Demonstrationen, denn das Volk im Sinne der Salafisten beschränkt sich ausschließlich auf ihre eigenen Anhänger.

Lobeshymnen auf das Militär

Die Salafisten besingen also ihre Einheit mit dem Militär, während gleichzeitig Männer ebendieser Armee eine wehrlos am Boden liegende Frau auf offener Straße zusammenschlagen, treten, herumschleifen und – damit nicht genug – ihr auch noch die Kleider vom Leibe reißen.

Polizeimob misshandelt Ägypterin in Kairo; Foto: dapd
Opfer brutaler Polizeigewalt: Für Empörung hatte Ende Dezember ein Video im Internet gesorgt, in dem zu sehen ist, wie Soldaten eine verschleierte Frau schlagen, über den Boden schleifen und sie dabei bis auf den BH entblößen.

​​Weder dieser Vorfall noch andere traurige Spektakel von Misshandlungen und Tötungen von Demonstranten bei der Auflösung der Proteste vor dem Sitz des Ministerrats erregten den Ärger der Islamisten oder sonstiger religiöser Eiferer, die Tag und Nacht die guten Sitten beschwören. Ebenjene Moralprediger, die Himmel und Hölle in Bewegung setzten, als die junge Alia el-Mahdi in ihrem Blog Nacktfotos von sich veröffentlichte, verloren mehrheitlich kein Wort darüber, als Soldaten eine friedliche Demonstrantin auszogen und quasi nackt durch die Straße schleiften.

Um ihr Schweigen und ihr Desinteresse gegenüber sich selbst zu rechtfertigen, ließen die Islamisten lieber ihre Wut am Opfer statt am Henker aus. So verurteilten sie die Tatsache, dass die Frau überhaupt aus dem Haus gegangen war, um zu demonstrieren, zweifelten die Echtheit der Fotos und Videos an und stellten gar die Sittlichkeit der Demonstrantin selbst in Frage.

Vielleicht ist den Salafisten in ihrem Freudentaumel entgangen, was hier wirklich gespielt wird. Oder vielleicht fühlten sie sich auch darin bestätigt, wie wohl begründet ihr Ruf nach einem Ausschluss der Frau aus dem öffentlichen Raum ist. Oder aber es bestärkte sie in ihrer Grundsatzhaltung, sich nie gegen die Herrschenden zu erheben, und seien sie auch Tyrannen. Ganz sicher jedenfalls werden sie genügend Rechtfertigungen finden.

Man sollte sich aber einmal den hohen Symbolgehalt des kurzen Videoausschnitts vergegenwärtigen, über den sie so eifrig herfallen. Hier zeigt sich, welche Gesellschaft sie wirklich anstreben, nämlich eine, in der Frauen im öffentlichen Raum nichts verloren haben. Wer genau in die Gesichter blickt, wird feststellen, dass sich keine einzige Frau darunter befindet, noch nicht mal in ganzverschleierter Aufmachung oder in Gestalt eines kleinen Mädchens.

Symbolisch bei lebendigem Leib begraben

Damit entspricht dieses Bild gänzlich den öffentlich propagierten, frauenfeindlichen Ansichten und dem Auftreten der Salafisten. War es nicht Scheich Abu Ishaq al-Huweini – eine der Symbolfiguren der salafistischen Bewegung –, der in der Vergangenheit lautstark verkündete, Unwissenheit sei unter Frauen gang und gäbe, um dann später nachzusetzen, das Gesicht einer Frau sei ebenso schamhaft zu bedecken wie ihre Scheide? Und hat nicht die salafistische Al-Nour-Partei anstatt eines Fotos ihrer Kandidatinnen zur Parlamentswahl eine rote Rose abdrucken lassen, ganz so als begrabe sie symbolisch Frauen bei lebendigem Leibe?

Ägypterin passiert Wand mit Wahlwerbung der islamistischen Nour-Partei in El-Qalubia; Foto: Reuters
Griff nach der Macht in Staat und Gesellschaft: Die größte Partei der Salafisten, die Al-Nour-Partei, hatte bei der ersten Parlamentswahl seit dem Abgang von Mubarak im vergangenen Februar etwa 20 Prozent der Stimmen erhalten.

​​In einer Zeit, in der Ägypten mit mannigfachen Problemen zu kämpfen hat, die sich im Laufe von 60 Jahren Militärdiktatur aufgehäuft haben, gilt diesen Islam-Jüngern (Salafisten und Muslimbrüdern gleichermaßen) der Körper der Frau als die Wurzel allen Übels. Infolgedessen widmen sie dessen Bedeckung ihre oberste Priorität, während sie die zentralen Themen, nämlich Repression, Armut, Korruption und Niedergang der Bildung, sträflich ignorieren.

Im Übrigen beschränkt sich diese Problematik nicht allein auf die Islamisten, denn es scheint, als habe die Auseinandersetzung um den weiblichen Körper mittlerweile Priorität vor allen anderen politischen Themen in Ägypten, nur bei jedem ein wenig anders gefärbt. Die Islamisten wollen die Frauen zwangsweise ins Haus zurückkommandieren und aus dem öffentlichen Raum ausschließen.

Die Muslimbrüder rufen einerseits dazu auf, ihn zu bedecken, das Militär andererseits entblößt, schlägt und zerrt den weiblichen Körper durch die Straßen oder unterwirft ihn Jungfräulichkeitstests in finsteren Kerkern. Wohingegen Teile der säkularen Eliten die Diskussion um Frauenrechte darauf verengen, wie weit sie sich entblößen darf. Oder anders formuliert: Es geht ihnen um einen Konflikt zwischen Bikini und Gesichtsschleier.

Jenseits dieses Konflikts führt die ägyptische Revolutionärin (ob unverschleiert oder Kopftuch tragend) ihren ganz eigenen Kampf: Sie demonstriert in den Straßen und auf den Plätzen des Landes Hand in Hand mit ihren männlichen Gesinnungsgenossen für Würde und Freiheit – allen Rufen derer zum Trotz, die sie daran hindern wollen, überhaupt aus dem Haus zu gehen, ihr politisches Engagement kritisieren oder an ihrer Sittlichkeit zweifeln, weil sie sich mutig gegen die skrupellose Unterdrückung und systematische Folter gedrillter Soldaten und Offiziere zur Wehr setzt.

Gegen Intoleranz und religiösen Dogmatismus

Zerissene Wahlplakate von Kandidatinnen der Nour-Partei in Kairo; Foto: AP
Gesellschaftliche Ausgrenzung und Verbannung von Frauen aus dem öffentlichen Raum: "In einer Zeit, in der Ägypten mit mannigfachen Problemen zu kämpfen hat, die sich im Laufe von 60 Jahren Militärdiktatur aufgehäuft haben, gilt diesen Islam-Jüngern (Salafisten und Muslimbrüdern gleichermaßen) der Körper der Frau als die Wurzel allen Übels", schreibt Eseddin.

​​Es erübrigt sich, darauf hinzuweisen, dass natürlich Unterschiede zwischen den Salafisten und den Muslimbrüdern bestehen. Vielfach werden die Muslimbrüder als gemäßigter angesehen, was auch weitgehend zutrifft. Allerdings darf man nicht ignorieren, dass der Unterschied zwischen den beiden Gruppierungen lediglich im Ausmaß der Strenge liegt, nicht in der gleichen Rückbesinnung auf die alten autoritativen Quellen.

Bisher hat sich gezeigt, dass die Muslimbrüder politisch erfahrener sind und geschickter taktieren, während die Salafisten offener ihre Ansichten preisgeben. Für diese Offenheit haben sie bereits einen Preis gezahlt, wie beispielsweise, als Abdel Monem Al-Shahat nach dessen Äußerungen gegen Nagib Mahfuz bei den Wahlen verlor.

Ich persönlich bin, trotz des reichlich düsteren Bildes von der ägyptischen Gesellschaft, nicht dafür, die Salafisten oder die Muslimbrüder zu verteufeln oder aus der politischen Sphäre ganz auszuschließen, wie es manche gerne tun würden. Eines der Ziele der Revolution war und ist doch gerade die Beseitigung des Unrechts und die Verbreitung von Gerechtigkeit und Demokratie.

Aus eben diesem Grund aber bin ich auch dagegen, dass die Islamisten ihrerseits andere Gruppierungen an den Rand drängen und sie, nur weil sie anderer Meinung sind, als Ungläubige brandmarken zu lassen. Und ich bin selbstverständlich dagegen, dass die Kopten für sie nur eine Minderheit mit Minderheitenrechten darstellen und Frauen als "geistig und religiös minderbemittelt" gelten.

Es war zu erwarten, dass die Islamisten bei den Wahlen siegen würden, sind sie doch ganz besonders pragmatisch und fest innerhalb der unteren Einkommensschichten verankert. Auch spiegeln sie generell sehr gut die Zusammensetzung der Gesellschaft wider. Aber die Wahlen sind – bei aller Skepsis aufgrund ihres nicht-demokratischen Umfeldes und den ihnen anhaftenden Fehlern – nur eine Schlacht, aus der wir unsere Lehren ziehen müssen. Wir sollten unsere Ansichten der gesellschaftlichen Realität anpassen.

Gegen stereotypes Schubladendenken

Denn es ist nicht mehr länger hinnehmbar, die Lage der Frau in unseren Gesellschaften verkürzt auf die naive Formel "unverschleiert gleich zwangsläufig modern und Kopftuchtragend gleich zwangsläufig traditionell unterdrückt" zu bringen. Das greift zu kurz und wird der komplexen Wirklichkeit nicht gerecht.

Mansura Eseddin; Foto: Samir Grees/DW
Mansura Eseddin studierte Journalismus an der Universität Kairo und arbeitet bei "Akhbar al-Adab", einem der wichtigsten Literaturmagazine Ägyptens. Ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

​​Es wäre jetzt an der Zeit, einmal von innen heraus auf unsere Gesellschaften zu schauen, sich ihnen mehr anzunähern, anstatt verkürzend voreilige Schlussfolgerungen zu ziehen und stereotypes Schubladendenken zu pflegen.

Natürlich sollten feministische Organisationen und elitäre Vorkämpferinnen sich dafür engagieren, dass Frauen nicht von politischen Machtpositionen ausgeschlossen werden, aber bei alldem sollte man auch die marginalisierten Frauen in den Dörfern und ärmeren Gegenden nicht außer Acht lassen. Deren reale Probleme wollen gelöst sein, nicht, was wir uns vielleicht unter ihren Problemen vorstellen. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Bleibt nur hinzuzufügen, dass die Frage der Frau, ihre Rolle und ihre Rechte untrennbar mit gesamtgesellschaftlichen Fragen verbunden sind, ja gar darunter eine ganz zentrale Stellung einnehmen. Die Zukunft der Frauen mag angesichts der gegenwärtigen Situation recht düster erscheinen, doch wir dürfen nicht vergessen, dass diese Phase nur eine von vielen auf einem langen Weg ausmacht, den die ägyptischen Frauen in ihrem Einsatz für ihre Rechte schon beschritten haben.

Wir können uns hier von einem reichen Erbe leiten lassen. Es wäre daher unangebracht, uns, als müssten wir schicksalhaft immer wieder das Rad neu erfinden, in die immer wieder gleichen, alten Kämpfe und Diskussionen über Banalitäten verwickeln zu lassen.

Mansura Eseddin

© Qantara 2012

Die bekannte Schriftstellerin Eseddin wurde 2010 als eine der besten arabischsprachigen Autoren unter 40 ausgewählt. Im gleichen Jahr war sie als einzige Frau für den "International Prize for Arabic Fiction" nominiert. Ihr Roman "Hinter dem Paradies" ist vor einigen Monaten auch auf Deutsch im Unionsverlag erschienen.

Aus dem Arabischen von Nicola Abbas

Redaktion: Arian Fariborz/Qantara.de

Mehr zum Thema
Druckversion
E-Mail verschicken
Ihre Meinung zu diesem Artikel
Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu kürzen oder nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.
To prevent automated spam submissions leave this field empty.

Die internationale Gemeinschaft befindet sich in einem großen Dilemma: wie soll es weitergehen in Libyen? Denn es ist klar, dass sie militärisch eingreifen muss, um das Gaddafi-Regime zu beseitigen. Die Alternative wäre ein endloser Bürgerkrieg vor den Toren Europas.

Makus Halmann12.04.2011 | 09:49 Uhr

Ich befürchte auch, dass der Politologe F. Stephen Larrabee Recht hat, denn die Bedingungen in der Türkei und vor allem die lange Tradation des Kampfes um Demokratie unterscheiden sich in der Tat von denen in den meisten arabischen Ländern. Schöner Beitrag.

Ahmad Ezzat12.04.2011 | 17:13 Uhr

Gesegnt seid ,Anonimität ist ein bestandteil der Freiheit,und des inhalt kontex Qualität was zelt

Jaljaloot Elharoot13.04.2011 | 20:43 Uhr

Wunderbarer Beitrag von Michael Roes, den ich als Autor und kritischer Beobachter der arabischen Welt seit langem sehr schätze. Roes besitzt die nötige Empathie für die arabischen Bürger und den Respekt vor ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten.

Hans Zimmermann17.04.2011 | 09:51 Uhr

Das Jahr 2001 sollte nicht wiederholt werden

Beate Elefant18.04.2011 | 23:29 Uhr

Der sogenannte Streit ums Kopftuch ist nur Symptom für die Unfähigkeit aller Akteure, sich den wichtigeren Problemen zu widmen. Das schreibe ich, obwohl ich die Argumente von Frau Kaddor nicht überzeugend finde.

Susan Müller-H...20.04.2011 | 07:46 Uhr

Die Sicherheitskräfte des verhassten Assad-Regimes haben heute und gestern in mehreren Städten und Regionen Syriens Massaker angerichtet. Wo es Tote gab, war das perfide Muster immer dasselbe: Nicht Polizisten in Uniform feuerten die tödlichen Schüsse ab, sondern Heckenschützen in Zivil, die auf Hausdächern lauerten und willkürlich in die Menschenmengen schossen, um Panik und Furcht auszulösen. In Homs sind dadurch so viele Menschen verletzt worden, dass Ärzte unter den Demonstranten in den Gassen der Altstadt improvisierte Lazarette einrichteten, erzählte eine Augenzeugin der BBC. Es ist an der Zeit, auch das Assad-Regime zu ächten und international zu isolieren.

Helmuth Alkadli22.04.2011 | 23:50 Uhr

Mit diesem Satz hat Jesus seinem Bruder gezeigt, dass die Liebe stärker ist als Hass und Neid.
Luzifer wollte seinen Bruder, den Metadron (Jesus) vom Thron stürzen, um für sich selber die Herrschaft zu stehlen. Jesus lies sich aus Liebe zu seinem "verlorenen" Bruder freiwillig am Kreuz morden. Er wußte, dass Gott ihm das Leben zurück geben wird.
GOTT IST >Leben kann man nicht töten. Es wäre sonst nicht das Leben das ewig ist! Es wandelt sich nur.

Die Christen beten beim Gottesdienst: "Deinen Tod oh Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit!" Da haben sich die Herren in Rom aber einen schönen Unsinn ausgedacht. Wer will denn noch immer den Tod Jesu verkünden und warum? Der Teufel will es. Nutzt ihm aber nichts, denn Jesus lebt und ändert von der geistigen Welt aus das Leben auf der Erde. Das ist ein sehr schwieriger Änderungsprozess, weil die Menschen freiwillig nichts ändern und auch nicht umdenken wollen.
Trotzdem wird das Werk gelingen, weil es der Wille Gottes, des Vaters ist.

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft lässt Änderungen wie derzeit in der Arabischen Welt zu und auch im Christentum hat ein Nachdenken bereits begonnen. Gott ist die Liebe und die Liebe ist die stärkste Macht im Universum und Gott liebt uns alle gleich.
http://www.hopeland.at
Möge das Werk gelingen. Das wünsche ich mir und allen Menschen auf der Erde.
Mathilde

Mathilde Heiml30.04.2011 | 10:51 Uhr

exzellenter artikel. danke.

ulrich johannes...30.04.2011 | 12:56 Uhr

Die Idee, die durch die zurückgehende gesellschaftliche Bindungskraft der evangelischen Kirche ausgelöste (innere) Krise als Chance auf eine Neuformierung im Sinne einer neofundamentalistischen, gesellschaftliche Fragen ausblendenden Missionstheologie zu interpretieren, mag als privates Hirngespinst von Herrn Pfarrer (sic!) Teufel hingenommenwerden müssen, als Vorbote einer dadurch beförderten ethnisch-religiösen Kantonisierung unserer Gesellschaft ist es mir jedoch eine Horrorvorstellung! Stattdessen brauchen wir tatsächlich eine weit konsequentere Hinwendung zum Laizismus und die Rückkehr zu einer tatsächlich (statt nur noch alibimäßig betriebenen) umverteilenden Sozialpolitik und ein Bündnis aller (auch der jeweils moderaten Anhänger der diversen Religionen) zu deren Durchsetzung. Sonst können wir uns in zwanzig Jahren mit bosnischen Verhältnissen zwischen Rhein und Oder anfreunden...

Max Schumacher30.04.2011 | 17:02 Uhr

Seiten