Dr. Thomas M. Schimmel: Solidarität mit den Flüchtlingen – Ablehnung religiös motivierter Gewalt

Am 16. November fand im Berliner Rathaus die zweite Konferenz des Berliner Forums der Religionen statt. Thema war die Situation der Flüchtlinge und die Gewalttaten in Paris und Beirut. Tandems von Geflüchteten und Helfern aus Syrien, Mali, Nigeria, und Serbien berichteten über Erfahrungen, Hoffnungen, Hürden.  Zahlreiche Flüchtlings-Initiativen stellten ihre Arbeit vor.

Zu einer Konferenz des Berliner Forums der Religionen kamen am Montag über 120 Mitglieder der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften im Berliner Rathaus zusammen. Unter dem Titel „Flüchtlinge in Berlin: Was ist die Not, was ist nötig“ beschäftigten sich Bahá'í, Buddhisten, Christen, Hindus, Muslime, Juden und Gläubige vieler anderer Religionen mit den Hoffnungen, Problemen und Erfahrungen von Flüchtlingen und Helferinnen und Helfern.

Überschattet wurde die Konferenz von den Anschlägen in Paris und Beirut. Mit einem einmütig beschlossenen „Votum gegen Gewalt“ drückten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz ihre Bestürzung über die Gewalttaten aus. Sie betonten, dass Gewalt und Terror nie religiös legitimiert werden könne. Gleichzeitig appellieren sie, dass diese Taten nicht zu einem Generalverdacht gegenüber Muslimen führen dürften. Nun müsse darüber nachgedacht werden, wie die Spirale der Gewalt durchbrochen werden könne. Der Wortlaut der Entschließung ist unter www.1219eu/BFR zu finden.

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