Muslime beten zum Ramadan in der Duisburger Merkez-Moschee; Foto: dpa
Die Tradition des Ramadans

Welches Gottesbild bestimmt das Ritualverhalten?

In Europa weiß die Mehrheitsgesellschaft noch immer zu wenig über die Tradition und die religiösen Pflichten der Muslime im Fastenmonat Ramadan. Umso dringender ist es, endlich Fragen zu stellen, die angstfrei sind und aus Interesse rühren, meint Emel Zeynelabidin.

Das Fasten im Monat Ramadan von Muslimen seit 14 Jahrhunderten alljährlich praktiziert wird, ist einzigartig und eine fast unvorstellbare Leistung. Es ist ein Phänomen von altem, religiösem Ritual, das sich bis heute gehalten hat, und das, auf den ersten Blick, in keine logischen Erklärungen von Wissenschaft hineinpasst. Diesem Phänomen wird meiner Meinung nach weder von Muslimen noch von Nichtmuslimen das ihm gebührende Interesse geschenkt.

Wenn ich heute als Muslimin, die erziehungsbedingt mit diesem Fasten sehr vertraut ist, in meinem nichtmuslimischen Bekanntenkreis von den Besonderheiten des Ramadan erzähle und zum Beispiel die vom Fasten befreite Personengruppe aufzähle, dann erlebe ich absolute Unkenntnis. Was ist in den Jahrzehnten eigentlich an Zusammenwachsen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in unserer Gesellschaft wirklich passiert?

; Männer beim Gebet in einer Moschee in Ramallah; Foto: AP
Zeit der Besinnung, Zeit der Selbstdisziplin: Für mehr als eine Milliarde Muslime hat am Montag (1. August) der Fastenmonat Ramadan begonnen.

​​Eine praktische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Lebensrealitäten würde ein vermehrtes gegenseitiges Verständnis füreinander entwickeln und das nötige Vertrauen schaffen, um gesellschaftliche Annäherungsprozesse zwischen Muslimen und dem Rest der Welt gemeinsam zu entwickeln. Gesten der Achtung vor dem Ramadan mittels medialer Auftritte deutscher Politiker haben leider bisher nicht zu diesem Ziel geführt.

Verzicht als Pflicht

Das Fasten der Muslime beinhaltet den Verzicht auf jegliche feste und flüssige Nahrungsaufnahme und auf Geschlechtsverkehr. Heute gehört auch das Rauchen dazu. Es beginnt mit der Morgendämmerung und endet beim Eintritt des Sonnenuntergangs. Der Fastenmonat Ramadan ist ein Monat im Mondkalender. Deshalb wandert er im gregorianischen Kalender jedes Jahr um circa zehn Tage zurück. Im Sommer, wenn die Sonne später untergeht, sind diese Fastentage also sehr viel länger als im Winter.

Befreit von dieser alljährlichen Pflicht sind Kinder, Schwangere, Stillende, Menstruierende, Reisende, aber auch Kranke. Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben: die versäumten Tage werden bei den Erwachsenen nachgeholt. Der Ramadan bietet eine Möglichkeit, sich darauf zu besinnen, was es bedeutet, Hunger und Durst auszuhalten und seinen sexuellen Trieb zu kontrollieren. Das Fasten als kollektives Gruppengeschehen spendet vielen die nötige Kraft dazu.

Als praktizierende Muslimin war ich aus Gewohnheit und Erziehung in meinen Ritualen zuhause. Ich hatte keinen Anlass, interessiert zu hinterfragen was ich überhaupt dabei genau tat. Und wenn es in diesen Zusammenhängen zu Belastungen und Konflikten kam, dann gehörte das alles als "irdische Prüfung" einfach dazu.

Offenes Interesse am Glauben

Heute sehe ich diese Dinge aus einer anderen Perspektive und wundere mich sehr, warum sich die für Diskussionen offene und forschende nichtmuslimische Mehrheitsgesellschaft als "Ausgeschlossene" nicht fragt, was sie als Nichtmuslime dabei vielleicht versäumt. Hier müsste jetzt die Neugierde geweckt sein, um sich gegenseitig Fragen zu stellen; Fragen, die angstfrei sind und aus Interesse rühren. Welches Gottesbild bestimmt das Ritualverhalten?

Muslime glauben an einen Zusammenhang von Handlungen im Diesseits und deren Konsequenzen im Diesseits, aber auch in einem jenseitigen Leben. In einer Ausgabe der monatlich erscheinenden deutschsprachigen "Islamischen Zeitung" erfährt der Leser, dass "der Ramadan jedes Jahr eine Schuld sei, die man bei Gott habe und erfüllen müsse, also eine Verpflichtung Ihm gegenüber".

Betende Muslima während des Fastenmonats Ramadan auf den Philippinen; Foto: AP
"Das konsequente Verzichten als Handlungsmaßstab für die Selbstdisziplin ist eine wichtige therapeutische Erfahrung. Es kann psychisch sehr stark machen, wesentlicher Bestandteil der Selbstkontrolle sein, die Entscheidungsfähigkeit schulen und die eigene Willensstärke bestätigen", schreibt Emel Zeynelabidin.

​​Weiter ist die Rede von einer Vorbereitung für einen Lohn im Paradies, das als Paradiesgarten und Haus im Paradies beschrieben wird. Dann heißt es, dass "Allah einem die Dinge ja einfach mache, wenn man etwas für Ihn tun würde".

Es handelt sich also um ein festgelegtes Gottesbild, das vom Menschen Opfer abverlangt, um ihn mit einem Paradiesversprechen zu belohnen, das jedem aber noch in weiter Ferne liegt und eigentlich für uns, die wir noch leben, völlig unbekannt sein müsste.

Mich irritiert die Vorstellung, für einen allmächtigen Gott etwas tun zu müssen, um sein Wohlwollen zu erlangen. Im Falle des Fastens im Ramadan stellt sich mir die einfache Frage, wie nach heutigen Erkenntnissen so etwas körperlich extrem Belastendes und im sozialen Miteinander Konflikte Auslösendes überhaupt auf eine Forderung eines allmächtigen Gottes zurückgeführt werden kann, der es mit einem doch nur gut meint.

Allmacht, so stelle ich es mir vor, müsste eigentlich andere Kriterien und Maßstäbe der Wahrnehmung, der Beurteilung, der Vorgehensweise haben als wir Menschen. In dieser Widersprüchlichkeit liegt eine große Herausforderung zur Klärung, der wir uns endlich stellen müssen.

Erschwerende Bedingungen

Arbeiten und Lernen machen hungrig. Die Menschen damals zur Zeit des Propheten Muhammed lebten in der Wüste und waren keineswegs den körperlichen und geistigen Herausforderungen unserer Lebensumstände ausgesetzt. In einem Land wie Deutschland, das nicht nach den islamischen Regeln lebt, stehen Berufstätige und Schüler beim Fasten unter erheblicher körperlicher und geistiger Belastung.

So wie das Rauchen per Gelehrtenbeschluss verboten wurde, so müssten neben der vom Fasten befreiten Personengruppe eigentlich auch Berufstätige und Schüler in einer nichtmuslimischen Gesellschaft per Gelehrtenbeschluss vom Fasten befreit werden. Schließlich wird heute muslimischen Profi-Fußballern aus beruflichen Gründen das Fasten per Gelehrtenmeinung auch freigestellt. Lehrer und Ärzte könnten sich zu den körperlichen Problemen ihrer Schüler und Patienten vielfach äußern.

Mann betet vor dem Fastenbrechen in Pakistan; Foto: dapd
Das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang, auch "Iftar" genannt, wird zumeist mit opulenten Mahlzeiten begangen, die häufig im Freundes- und Familienkreis eingenommen werden. Abgeschlossen wird die insgesamt 30-tägige Fastenzeit traditionsgemäß mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens ("Eid al-Fitr").

​​In den geschichtlichen Überlieferungen aus der Zeit der ersten Muslime wird berichtet von Jahren des großen Mangels, in denen sich die Gläubigen im Ramadan nur mit dem Verzehr von Datteln begnügen mussten. Überhaupt galt damals schon die Ernährungsempfehlung Muhammads, seinen Magen nur zu einem Drittel mit Wasser und zu einem Drittel mit fester Nahrung zu füllen, und das letzte Drittel für das Atmen frei zu lassen. Heute ist leider ein anderes Extrem verbreitet, nämlich nach Ende eines Fastentages eine absolut ungesunde Ernährungsweise, die einer Völlerei gleichkommt.

Das konsequente Verzichten als Handlungsmaßstab für die Selbstdisziplin ist eine wichtige therapeutische Erfahrung. Es kann psychisch sehr stark machen, wesentlicher Bestandteil der Selbstkontrolle sein, die Entscheidungsfähigkeit schulen und die eigene Willensstärke bestätigen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist dieser temporäre Verzicht der alltäglichen Lebens- und Genussmittel, der Verzicht, die natürlichen Bedürfnisse zu befriedigen eine durchaus wichtige Maßnahme mit großem Gewinn.

Allein der eigene Wille und Glaube zählt

Aber braucht denn jeder gesunde Erwachsene diese Maßnahme auch gleichermaßen? Oder geht es etwa um andere Interessen, als von Gelehrten mit dem Verordnen eines religiösen Rituals als unverrückbare Pflicht eine kollektive Bewegung gemacht wurde?

Nach meiner Idealvorstellung sollten diese kostbaren Erfahrungen als Maßnahme nicht aufgrund von Gehorsam und Unterordnung einer verordneten Pflicht, sondern aus eigenem Willen und ehrlicher Überzeugung erfolgen und möglichst in einem Lernprozess der Selbsterkenntnis und vorbildlichen Gesellschaftsfähigkeit münden.

Der permanente Druck von auferlegten Verpflichtungen durch das islamische Rechtswesen erschwert jedoch massiv den Freiraum für selbstbestimmtes Handeln. Dabei warnt selbst der Koran vor Selbstbetrug und Heuchelei. Auch für diesen Widerspruch muss mit Mut zur Ehrlichkeit endlich Klarheit geschaffen werden.

Nach vier Wochen des Fastenrituals wird wie alle Jahre wieder das ersehnte Ende des Ramadan kommen. Es wird drei Tage lang gefeiert, und viele dieser diskussionswürdigen Nachteile werden dann wieder vergessen. Das alljährliche Schönreden, mit dem der Ramadan empfangen wird, ist viel zu einseitig und trägt nicht dazu bei, eine Diskussionsbasis zu schaffen, die für die kommenden Generationen eine andere, nämlich bessere Qualität von Glauben schaffen würde.

Wie viele dieser Ramadan-Monate müssen wohl noch eintreten, damit einerseits Nichtmuslime Fragen an die fastenden Muslime stellen, um zu begreifen, und andererseits Muslime kritische Fragen stellen, um ihre religiöse Vorstellungswelt zu überprüfen?

Emel Zeynelabidin

© Qantara.de 2011

Emel Zeynelabidin, geboren 1960 in Istanbul, aufgewachsen in Niedersachsen, ist Publizistin und beschäftigt sich mit Fragen des gegenwartsbezogenen Islam und mit dem interreligiösen Dialog.

Redaktion: Arian Fariborz/Qantara.de

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Leserkommentare zum Artikel: Welches Gottesbild bestimmt das Ritualverhalten?

002.183 O ye who believe! Fasting is prescribed to you as it was prescribed to those before you, that ye may (learn) self-restraint,-
002.184 (Fasting) for a fixed number of days; but if any of you is ill, or on a journey, the prescribed number (should be made up) from days later. For those who can do it (with hardship), is a ransom, the feeding of one that is indigent. But he that will give more, of his own free will,- it is better for him. And it is better for you that ye fast, if ye only knew.
002.185 Ramadan is the (month) in which was sent down the Qur'an, as a guide to mankind, also clear (Signs) for guidance and judgment (between right and wrong). So every one of you who is present (at his home) during that month should spend it in fasting, but if any one is ill, or on a journey, the prescribed period (should be made up) by days later. God intends every facility for you; He does not want to put to difficulties. (He wants you) to complete the prescribed period, and to glorify Him in that He has guided you; and perchance ye shall be grateful.
002.186 When My servants ask thee concerning Me, I am indeed close (to them): I listen to the prayer of every suppliant when he calleth on Me: Let them also, with a will, listen to My call, and believe in Me: that they may walk in the right way.
002.187 Permitted to you, on the night of the fasts, is the approach to your wives. They are your garments and ye are their garments. God knoweth what ye used to do secretly among yourselves; but He turned to you and forgave you; so now associate with them, and seek what God Hath ordained for you, and eat and drink, until the white thread of dawn appear to you distinct from its black thread; then complete your fast till the night appears; but do not associate with your wives while ye are in retreat in the mosques. Those are limits (set by) God: Approach not nigh thereto. Thus doth God make clear His Signs to men: that they may learn self-restraint.

prince j05.08.2011 | 22:22 Uhr

Sie schreiben: Mich irritiert die Vorstellung, für einen allmächtigen Gott etwas tun zu müssen, um sein Wohlwollen zu erlangen. Im Falle des Fastens im Ramadan stellt sich mir die einfache Frage, wie nach heutigen Erkenntnissen so etwas körperlich extrem Belastendes und im sozialen Miteinander Konflikte Auslösendes überhaupt auf eine Forderung eines allmächtigen Gottes zurückgeführt werden kann, der es mit einem doch nur gut meint.

So ist es auch und jener "Gott" der von Menschen fordert, dass sie diese Tortur des Ramadan auf sich nehmen, der fordert "Ungläubige" zu ermorden, der fordert, dass sich Menschen fünf mal am Tag vor ihm auf die Knie werfen um ihn anzubeten, der kann nicht der liebende, gütige und barmherzige Gott sein.

Mich erinnert das an eine Stelle in der Bibel die da lautet: (Matthäus 4 ,8-10)
8 Schließlich ging der Teufel mit ihm auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der
Welt mit ihrer Herrlichkeit 9 und sagte: „Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir
niederwirfst und mich anbetest.“
10 Darauf sagte Jesus zu ihm: „Weg mit dir, Satan! Denn es heißt in der Schrift: ‚Den Herrn,
deinen Gott, sollst du anbeten; ihm allein sollst du dienen.’“

Nachdenken ist also angesagt! http://www.hopeland.at

Mathilde Hei06.08.2011 | 11:16 Uhr

Das Fasten im Monat Ramadan lehre die Muslime Selbstbeherrschung, Bescheidenheiten und Spirituatät.Es bringt Körper und Seele in Balance.Ramadan ist ein Monat in dem noch mehr als sonst Solidarität und innere Reinlichkeit im Mittelpunkt des Alltag stehen- für mich ist Ramadan zeitgemäß.Der Fastende genieße dabei das "Freiwerden" von Körper und Geist als eine Art seeliche Pilgerfahrt zu Gott und eine Zeit der inneren Läuterung.

wared bashir07.08.2011 | 16:50 Uhr

Die Vorstellung, dass Gott es "braucht" das Menschen etwas für ihn tun, ist natürlich irrwitzig. Das steckt aber ja im Fastengebot auch nicht drin, auch wenn es heißt "das Fasten ist für Mich", sondern ich verstehe das als ein Geschenk, aus Dankbarkeit und weil wir natürlich nicht wirklich etwas für Gott tun können, eine Anstrengung zu Seinen Ehren zu unternehmen.
Warum brauchen wir mehr Gelehrtenurteile um uns u.U. vom Fasten zu befreien? Der Koran gibt die Erlaubnis, es nicht zu tun, wenn es zu beschwerlich ist und es nachzuholen, oder einen Ausgleich zu zahlen. Die eigene Entscheidung war also schon immer gegeben, jeder muss sich dafür nur vor Gott verantworten. Deshalb verstehe ich die Einwände von Frau Zeynelabidin nicht, es war im Islam nie anders, als sie es verlangt.

Marion Dilki08.08.2011 | 08:54 Uhr

Ich faste, weil es ein Teil meines Glaubens ist. Ich faste, weil nur Allah weiß, dass ich faste und Ihm, meinem Schöpfer damit diene. Mit der Bereitschaft meinem Schöpfer zu dienen, drücke ich meine Liebe zu Ihm aus. Ich bin mir sicher, dass Allah mich dafür auch liebt. Er ist der alleinige Erhalter aller Dinge. Wer ist Emel Zeynelabidin? Nur weil sie Türkin istund Mutter von sechs Kindern ist sie noch lange nicht in der Lage, zu beurteilen, was für die Muslime richtig oder falsch ist. Es gibt Muslime, die den Islam Jahrzehnte studiert haben und nicht zu solchen Ergebnissen und Meinungen gekommen sind. Ich selbst bin Deutscher und komme sehr gut mit beiden Kulturen zurecht. Wahrscheinlich hat Sie den Islam trotz Mutterschaft und türkischer Abstammung bis heute nicht begriffen. Ich wünsche ihr, dass Allah ihr den richtigen Weg weist.

Said Foulan09.08.2011 | 09:02 Uhr

Fasten im Islam ist die praktische Umsetzung einer wichtiger islamischen Norm: Die Solidarität mit den Schwachen und Armen in der Welt. Gerade jetzt - Durch die Hungersnot in Ostafrika stirbt weiter alle sechs Minuten ein Kind – sollte man über den wahren Sinn und Gehalt des Fastens. Ohne Solidarität mit den Schwachen bricht alles auseinander.

Hiba Müller-Aziz 09.08.2011 | 13:25 Uhr

Das Fasten ist hart, sagt Emel Zeynelabidin. Und sie hat Recht. Es ist allerdings hart für alle, die diese Pflicht rein physisch sehen. Ramadan ist aber vielfältig: Säule des Glaubens, buntes Ritual und Anlass für ein interkulturelles Nachdenken.

Fatima Möller-...16.09.2011 | 15:03 Uhr

Das Fasten ist hart, sagt Emel Zeynelabidin. Und sie hat Recht. Es ist allerdings hart für alle, die diese Pflicht rein physisch sehen. Ramadan ist aber vielfältig: Säule des Glaubens, buntes Ritual und Anlass für ein interkulturelles Nachdenken.

Fatima Möller-...16.09.2011 | 15:03 Uhr

ist ein besserer Mensch....denn man fühlt sich leichter, freier und gesegneter.

Fatima Feldkam...30.09.2011 | 23:09 Uhr

Sehr schöner Beitrag, ich bin auch gerade am Hinterfragen, einen fastenden Moslim und er tut sich nicht leicht, meine vielen Fragen zu beantworten. Für mich als Gläubige ohne Religionszugehörigkeit stellt sich die Frage wie wäre es, wenn wir ein gemeinsames Ritual schaffen könnten, ohne Religionszugehörigkeiten, ein Gott für alle, Beten aus dem Herzen, miteinander, die Freude daran gemeinsam zelebrieren, von mir aus mit Fasten, aber nicht so separiert...

Mali Tsunkinua18.07.2012 | 23:52 Uhr