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Vortrag: Nordafrika und Nahost ist Umbruch - folgt auf den arabischen Frühling der arabischer Herbst?

5.11.2012 | 18:30 - 21:00 Uhr | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt, Otto-von-Guericke-Straße 65, 39104 MagdeburgMagdeburg


Im Frühjahr 2011 fegte eine Protestwelle durch die arabische Welt:
Ausgehend von Tunesien zeigten die Menschen in vielen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens, dass sie nicht mehr gewillt sind, die Zustände in ihren Ländern als gegeben zu betrachten und forderten Demokratie und Rechtstaatlichkeit.

Aktiv sind aber auch religiöse Gruppen, die für eine dominierende Rolle des Islam im Staat eintreten.

Während in einigen Staaten ein friedlicher Wechsel gelang, begannen in anderen Ländern blutige Bürgerkriege, die noch bis heute andauern.

Die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen intensiv, denn die Veränderungen sind von globaler Relevanz: Die EU hat Interesse an einer berechenbaren unmittelbaren Nachbarschaft, Angesichts der großen Erdöl- und -gasvorkommen in vielen Ländern sind die politischen Prozesse aber auch für andere Staaten wie Russland, China oder die USA von strategischem Interesse.

- Welche Entwicklungen zeichnen sich für Nordafrika und Nahost, aber auch für einzelne Staaten dieser Region zur Zeit ab?
- Welche Rolle kann die internationale Gemeinschaft, aber auch Deutschland, bei der Lösung bestehender Konflikte bzw. zur Demokratisierung übernehmen?
- Welche neuen Perspektiven ergeben sich aus den Veränderungen in der arabischen Welt für die deutsche Wirtschaft?

Friedrich Ebert Stiftung