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Reisebericht: ''Begegnungen mit den Menschen hinter der Mauer''

7.10.2012 | 15:00 Uhr | MIGRApolis-Haus der vielfalt Bonn, Café, Brüdergasse 16 - 18, 53111 Bonn

"Begegnungen mit den Menschen hinter der Mauer"

Ein Reisebericht von Teilnehmern der IPK-Reise in die besetzten Gebiete und nach Israel im September 2012.

Als 'nakba' - als Katastrophe - bezeichnen die Palästinenser den Krieg im Jahre 1948, der hundertausende von ihnen in mittellose Flüchtlinge verwandelte und die Voraussetzungen schuf für die Entstehung des neuen jüdischen Staates, Israel.

Obwohl seit dieser Katastrophe über 60 Jahre vergangen sind, ist die nakba für die Palästinenser heute kein Ereignis aus grauer Vorzeit, das langsam aus ihrem kollektiven Gedächtnis verschwindet. Für die Palästinenser dauert die nakba bis heute an - in Form von Hauszerstörungen, Zwangsumsiedlungen, Mauern und Zäunen um Städte, Felder, Gärten, Quellen und Zisternen – marginalisiert und drangsaliert von israelischen Nationalisten und fanatisierten jüdischen Siedlern, die vom israelischen Staat geschützt werden.

Die Reisenden erzählen von ihren Begegnungen mit Palästinensern in den besetzten Gebieten und in Israel, von den nicht enden wollenden Demütigungen und Schikanen, um sie auf jeder denkbaren Ebene zu ruinieren, aber auch von ihrem Widerstand.

Unter ihnen sind Palästinenser/innen in den besetzen Gebieten, die in ihren eigenen Häusern eingemauert werden, und Palästinenser/innen in Israel, die von Hauszerstörungen und Vertreibung bedroht sind sowie jüdische und palästinensische Aktivisten, die dagegen Widerstand leisten.

Kontakt: ipk@ipk-bonn.de

Eintritt frei, Spenden erbeten