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Religion – Glaube – Freiheit im Iran: 3. Hafis-Dialog Weimar 2012

11.10.2012 | 18:00 Uhr | mon ami Jugend- und Kulturzentrum, Goetheplatz 11, Weimar

Im Rahmen des 3. UNESCO-Hafis-Gedenktages möchten wir mit internationalen Experten über die Herausforderungen für den deutsch-iranischen Kulturdialog, den bilateralen theologischen Wissenschaftsaustausch und den interreligiösen Diskurs sprechen.

Der deutsch-iranische interreligiöse Diskurs ist kulturell spannend, politisch aber sensibel, stehen sich doch im Dialog zwischen der Islamischen Republik Iran und der Bundesrepublik Deutschland zwei Staaten mit sehr unterschiedlichen politischen Systemen, Kulturen und Gesellschaften gegenüber, insbesondere auch was das Verhältnis von Staat und Kirche bzw. Religion betrifft.

Oftmals stehen daher Fragen im Mittelpunkt des bilateralen interreligiösen Dialogs, die das Verhältnis von Staat und Religion, von säkularen und religiösen politischen Kräften, von konservativem Klerus und Reformtheologie im Iran und den interreligiösen Diskurs per se berühren. Eine besondere Bedeutung hat, vor dem Hintergrund der Verfolgung religiöser Minderheiten, aber auch die Diskussion der Religionsfreiheit.

Zu der Podiumsdiskussion möchten wir Sie hiermit herzlich einladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Programm

Begrüßung und Einführung
Dr. Oliver Ernst
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Berlin
Vorträge

Religionsfreiheit und interreligiöser Dialog
Prof. Dr. Johann Figl
Institut für Religionswissenschaft, Katholisch-Theologisch Fakultät der Universität Wien

Deutsch-iranische Hochschulkooperationen und Religionswissenschaft
Prof. Dr. Johann Hafner
Institut für Religionswissenschaft, Universität Potsdam

KANT lesen in Teheran
Dr. des. Roman Seidel
Orientalisches Seminar Universität Zürich

Glaube und Freiheit bei Mohammad Mojtahed Shabestari
Anna Fischer M.A.
Universität Bonn

Das Verhältnis von Philosophie und Theologie im Iran
Ass. Prof. Dr. Farsin Banki
Institute for Humanities and Cultural Studies, Teheran


Moderation:
Dr. Fatemeh Rahmati (angefragt)
Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, Katholisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Theologische Ethik


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Der Eintritt ist frei. Fahrtkosten können nicht übernommen werden.

Konrad Adenauer Stiftung