Deutsch-arabischer Literaturaustausch

Deutsch-arabischer Literaturaustausch

Die Literatur ist immer ein zentrales Medium des Kulturdialogs. Dabei sind es oft Aktivitäten, die im Kleinen, ja Verborgenen stattfinden: Übersetzer und Verleger, die sich am Rande des Existenzminimums um die geliebte fremde Kultur verdient machen. Wir präsentieren deutsche und arabische Initiativen.


Der ägyptische Verleger Mohammed Hashim; Foto: picture alliance PEN-Preis für den ägyptischen Verleger Mohammed Hashim

Einer der Väter der Revolution

Der Verleger Mohammed Hashim hat den Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Clubs erhalten. Er hat sich nicht nur als Verleger ausgezeichnet, sondern sich auch unmittelbar um die Unterstützung der ägyptischen Revolutionäre verdient gemacht. Eine Würdigung von Stefan Weidner weiter »


Nagib Machfus am Tag der Bekanntgabe der Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis, 13. Oktober 1988; Foto: dpa Zum hundertsten Geburtstag des Schriftstellers Nagib Machfus

Der Seismograf Ägyptens

Er war der erste Literaturnobelpreisträger der arabischen Welt und ist bis heute der einzige geblieben: der große ägyptische Erzähler und Romancier Nagib Machfus, dessen Biografie fast ein Jahrhundert überspannte, der aber das heimatliche Kairo kaum je verließ. Von Hartmut Fähndrich weiter »


Boualem Sansal; Foto: dpa Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Boualem Sansal

Stimme der Freiheit und des demokratischen Aufbruchs

Im Kampf um die Freiheit in der arabischen Welt setzt die deutsche Buchbranche bewusst ein politisches Signal: Der diesjährige Friedenspreis geht an den algerischen Autor und Regimekritiker Boualem Sansal. Gabriela Schaaf stellt den streitbaren Intellektuellen vor. weiter »


Der syrische Dichter Adonis; Foto: dpa Interview mit dem syrischen Dichter Adonis

''Ich stehe hundertprozentig auf Seiten der syrischen Revolution“

Der syrische Dichter Adonis wurde Ende August in Deutschland mit dem Goethe-Preis geehrt. Zuletzt war ihm aus Oppositionskreisen vorgeworfen worden, sich nicht deutlich genug vom Assad-Regime distanziert zu haben. Khaula Saleh hat sich mit ihm darüber unterhalten. weiter »


Raja Alem; Foto: © Irmgard Berner Interview mit der saudischen Schriftstellerin Raja Alem

Elogie auf eine verlorene Zeit

Die saudische Schriftstellerin Raja Alem gilt als eine der führenden Stimmen in der arabischen Literatur. Für ihren neuen Roman "Das Halsband der Taube" wurde sie mit dem Arab Booker Prize ausgezeichnet. Darin beleuchtet sie die Schattenseiten ihrer Geburtsstadt Mekka. Irmgard Berner hat sich mit ihr unterhalten. weiter »


Verschleierte Frau läuft vor einem Gaddafi-Plakat; Foto: dpa Libysche Autoren im Exil

Aktive Hilfe für die Aufständischen

Aufgrund der Unterdrückung des kulturellen Lebens unter Gaddafis Diktatur leben libysche Schriftsteller schon seit Jahrzehnten vor allem im Exil. Mit dem Aufstand aber hat sich auch für sie alles geändert. Von Susannah Tarbush weiter »


Ibrahim al-Koni; Foto: privat Interview mit dem libyschen Schriftsteller Ibrahim Al-Koni

Parabel auf die Diktatur

Ibrahim al-Koni ist wohl der einzige libysche Schriftsteller von Weltrang. Politische Kommentare sind nicht seine Sache, doch angesichts der Revolutionen in der arabischen Welt und der brutalen Gewalt des Gaddafi- Regimes erzählt er im Gespräch mit Susanne Schanda, wie er den Beginn der arabischen Umwälzungen in Libyen erlebt hat. weiter »


Badreya El-Beshr; Foto: privat Interview mit Badreya El-Beshr

''Alles wird gleich zum Skandal gemacht''

In ihrem Roman "Der Duft von Kaffee und Kardamom" erzählt die saudi-arabische Autorin Badreya El-Beshr vom alltäglichen Kampf der Frauen um etwas mehr persönliche Freiheit. Christoph Dreyer hat mit der in Dubai lebenden Schriftstellerin und Kolumnistin gesprochen. weiter »


Kinder einer Landschule bei Essaouira erhalten Bücher der Bücherkarawane; Foto: Regina Keil-Sagawe Kultur- und Autorenszene in Marokko

Bücherherbst auf Marokkanisch

Marokko hat nicht auf den arabischen Frühling gewartet, um seine Kulturszene zu revolutionieren. Mitte der 1990er Jahre begann ein Aufbruch, der vor nichts haltmacht: Künstler stellen in Kosmetiksalons aus, Literaturcafés finden statt in Tennisclubs, und ein Hotel stiftet den höchstdotierten Literaturpreis des Landes. Von Regina Keil-Sagawe weiter »


Demonstranten verbrennen in Bengasi Gaddafis 'Grünes Buch'; Foto: AP Libyens Intellektuelle unter der Diktatur Gaddafis

Unterdrückung in der Heimat – Blüte im Exil

Muammar al-Gaddafi glaubte, mit den in seinem "Grünen Buch" entwickelten politischen und gesellschaftlichen Theorien einen intellektuellen Markstein gesetzt zu haben. Bildung, Kultur und Geistesleben in Libyen hatten sich weitgehend auf den Tanz um dieses Goldene Kalb zu beschränken. Von Fakhri Saleh weiter »


Schaufenster einer Buchhandlung in Tunis; Foto: AP Literatur in Tunesien nach Ben Ali

Bücher brauchen kein Visum mehr

Ein ganzes Schaufenster mit verbotenen Werken: Nach der Flucht des Diktators Ben Ali blüht die tunesische Literaturszene auf. Früher musste jedes Buch dem Innenministerium vorgelegt werden, jetzt sind vor allem kritische Werke der Renner. Von Lena Bopp weiter »


Fuad Rifka; Foto: dpa Nachruf auf Fuad Rifka

Der Advokat poetischer Achtsamkeit

Im Alter von 80 Jahren ist am vergangenen Samstag der bekannte libanesische Dichter Fuad Rifka gestorben. Zusammen mit Adonis und Mahmud Darwish zählte er zu den großen Erneuerern der arabischen Lyrik, hatte in seiner Generation jedoch bis zuletzt eine Sonderstellung inne. Ein Nachruf von Stefan Weidner weiter »


Buchcover 'Wie ich Scheherezade tötete'; Foto: Verlag Hans Schiler Joumana Haddad: "Wie ich Scheherezade tötete"

Manifest für starke arabische Frauen

Die libanesische Publizistin Joumana Haddad hat ein provokantes und subjektives Buch über sich selbst, ihr Frauenbild und die politischen Probleme der arabischen Welt geschrieben. Das sind viele Themen für ein kurzes Buch von 120 Seiten, das dennoch sehr lesenswert ist, findet unser Rezensent Stefan Weidner. weiter »


Maqama Badi' al-Zaman al-Hamadhanis; Foto: wikimedia Der arabische Roman

Weltliteratur – von der anderen Seite her betrachtet

Seit Goethe 1827 den Begriff "Weltliteratur" verwendete, hat sich gerade im deutschen Sprachraum das Spektrum übersetzter Literatur aus anderen Kulturen enorm geweitet. Doch gilt die westliche Literatur nicht immer noch implizit als Maß aller Dinge? Und übersehen wir andere literarische Werte aus schierer Unkenntnis? Von Fakhri Saleh weiter »


Abdo Khal; Foto: privat Interview mit dem saudischen Schriftsteller Abdo Khal

Die Entdeckung der arabischen Literatur am Golf

Im Interview mit Qantara.de spricht der Gewinner des diesjährigen arabischen Bookerpreises Abdo Khal über die Bedeutung dieser Auszeichnung für die Golfregion sowie über die Aufteilung der arabischen Kultur in Zentrum und Peripherie. Loay Mudhoon hat sich mit ihm unterhalten. weiter »


Hisham Matar; Foto: AP Hisham Matars Roman ''Geschichte eines Verschwindens''

Anatomie einer Seele

Während sich der libysche Schriftsteller Hisham Matar noch in seinem ersten Roman mit den traumatischen Erfahrungen der Gaddafi-Diktatur für seine Familie auseinandersetzte, beleuchtet er in seinem neuen Roman die Folgen, die das Verschwinden des Vaters für das Leben des zurückgebliebenen Sohnes hat. Von Volker Kaminski weiter »


Salwa al-Naimi; Foto: T. Langro Interview mit Salwa al-Neimi

Befreiung der erotischen Literatur

Von den einen gefeiert als Meilenstein der modernen arabischen Literatur, von den anderen verurteilt als skandalträchtige Prosa: Der Roman "Honigkuss" der syrischen Autorin Salwa al-Neimi. Im Interview mit Rim Najmi erklärt die Autorin, dass ihr Roman hinter der literarischen Leichtigkeit grundlegende intellektuelle und politische Fragen stellt. weiter »


Verlegerfortbildung in Abu Dhabi; Foto: Gabriele Rubner Verleger im arabischen Raum

Du hast keine Chance, also nutze sie!

Viele Verleger müssen fast überall in der arabischen Welt ohne Vertrieb auskommen. Wie also sollen die Bücher bei den Lesern ankommen? Bei einem Workshop in Abu Dhabi suchten arabische Verleger gemeinsam nach Lösungen. Gabriele Rubner informiert. weiter »


Samar Ali und Sahar el-Mougy; Foto: Susanne Schanda Literaturszene in Kairo

Lesen aus Lust und Neugier

Arabische Literaturverlage drucken oft nur kleine Auflagen ihrer Bücher, da sich die Leserschaft ohnehin auf wenige Intellektuelle beschränkt. Doch seit kurzem ist die Literaturszene am Nil in Bewegung geraten. Susanne Schanda erklärt warum. weiter »


Buchcover 'Das Spiel von Licht und Schatten' von Abdalrachman Munif Abdalrachman Munif: "Das Spiel von Licht und Schatten"

Kabalen und Kriege

Mit insgesamt 2.500 Seiten im Original ist Abdalrachman Munifs fünfbändiger Romanzyklus "Die Salzstädte" ein wuchtiger Eckstein der arabischen Romanliteratur und eine subversive Chronik Saudi-Arabiens. Angela Schader stellt den Romanzyklus dar.weiter »
Platz in Aleppo mit Portrait des Präsidenten Bashar Al-Assad; Foto: Susanne Schanda Schriftsteller in Syrien

Kreative Blüten in einem starren Regime

In Syrien ist der Geheimdienst so allgegenwärtig wie im Westen die Verkehrspolizei. Jede Bewegung und jedes Wort wird registriert. Doch manche Schriftsteller nehmen dies als kreative Herausforderung für ihre Arbeit, wie Susanne Schanda berichtet. weiter »


Protests in Cairo (photo: picture-alliance/dpa) Interview mit Mustafa al-Slaiman

"Wir übersetzen keine Bahnhofshallenliteratur"

Ein Buch für eine Million Leser - so wenig wird jedes Jahr für die arabischen Leser übersetzt. Die Stiftung Kalima will deshalb mit finanzieller Unterstützung der Kulturbehörde von Abu Dhabi jährlich mindestens 100 Titel übersetzen. Silke Lode sprach mit Mustafa al-Slaiman, der mit Deutsch den größten Programmbereich von Kalima betreut. weiter »


Frau liest arabische Literatur; Foto: dpa Literatur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Entfremdung von den eigenen Traditionen

Literatur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten fristete lange Zeit ein Schattendasein. Doch mit der Modernisierung des Landes hat sich das inzwischen gründlich geändert. Das Internationale Buch- und Literaturfestival Basel bot jüngst Gelegenheit zur Begegnung mit einer jungen Autorin aus den Emiraten. Von Susanne Schanda weiter »


Alaa al-Aswani; Foto: dpa Alaa al-Aswanis "Ich wollt', ich würd' Ägypter"

Kleine Sündenfälle

Der ägyptische Erfolgsautor Alaa al-Aswani brilliert schon in seinen frühen Erzählungen: Seine Kurzgeschichten-Sammlung handelt von Hisham, einem angehenden Professor für Chirurgie, der sich in Zynismus und Beschimpfungen gegen die ägyptische Kultur verliert. Von Angela Schader weiter »


 Vénus Khoury-Ghata; Foto: dpa Interview mit Vénus Khoury-Ghata

"Wir sind die Summe unserer Verletzungen"

Die im Libanon geborene und in Paris lebende Autorin Vénus Khoury-Ghata hat über 30 Romane und Lyrikbände veröffentlicht. In diesem Jahr wird sie 70 Jahre alt. Martina Sabra hat mit der Schriftstellerin gespochen. weiter »


Sinan Antoon; Foto: Linus Verlag Interview mit Sinan Antoon

Ironie als Mittel zur Traumabewältigung

Nach Ansicht des irakischen Schriftstellers Sinan Antoon lassen sich die derzeitigen Ereignisse im Irak nur vor dem Hintergrund der Auswirkungen der blutrünstigen Diktatur Saddam Husseins und des Iran-Irak-Krieges auf die Psyche der Iraker verstehen. Ibtisam Azem hat sich in Berlin mit dem Autor unterhalten. weiter »


Tahar Ben Jelloun; Foto: AP Interview mit Tahar Ben Jelloun

Kulturschock im Heimatland

In seinem jüngsten Roman "Zurückkehren" erzählt der marokkanisch-französische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun von einem alten Marokkaner, der nach 40 Jahren in Frankreich zurück in die alte Heimat kehrt und zerrissen ist von einem Leben zwischen zwei Kulturen. Kersten Knipp sprach mit Tahar Ben Jelloun. weiter »


Mohamed Choukri; Foto: dpa Literarisches Erbe von Mohamed Choukri

Zeit der Fehler

Mohamed Choukris Bücher zählen zu den Klassikern der modernen Weltliteratur. In diesem Monat wäre der marokkanische Autor 75 Jahre alt geworden. Zu feiern gibt es allerdings wenig: Seine Bücher sind weltweit kaum mehr lieferbar. Der marokkanische Staat hat es versäumt, das Erbe eines der bekanntesten Literaten des Landes zu erhalten. Von Alfred Hackensberger weiter »


Mansoura ez-Eldin; Foto: Axel von Ernst Ein Besuch bei Mansoura ez-Eldin

Eine Literatur der Intimität

Die junge ägyptische Autorin Mansoura ez-Eldin gehört zu den vielversprechenden Autorinnen ihrer Generation. In ihren Romanen zeichnet sie ein einfühlsames Bild des modernen Lebens am Nil. Axel von Ernst hat sie an ihrem Arbeitsplatz in Kairo besucht. weiter »


Saif ar-Rahbi; Foto: Samuel Shimon Saif ar-Rahbi: "Das Heulen der Wölfe"

Der Blitz trifft unsere Tage

Literatur aus dem Oman ist in Deutschland weitgehend unbeachtet. Jetzt hat der Verlag Hans Schiler einen zweisprachigen Band mit Gedichten von Saif ar-Rahbi vorgelegt. Volker Kaminski hat ihn gelesen. weiter »


Fuad Rifka; Foto: Youssef Hijazi Interview mit Fuad Rifka

Im deutschen Denken zuhause

Der syrisch-libanesische Dichter und Denker Fuad Rifka arbeitet zurzeit an einer neuen zweisprachigen Anthologie deutscher Lyrik in Berlin. Youssef Hijazi sprach mit ihm über seine Liebe zur deutschen Kultur und über die Schwierigkeiten des Übersetzens. weiter »


Cover 'Der Kameltreiber von Heidelberg' von Rafik Schami Rafik Schami: "Der Kameltreiber von Heidelberg"

Geschichten über Freundschaft und Sehnsucht

Rafik Schami erzählt in seinem Kinderbuch "Der Kameltreiber von Heidelberg" acht Geschichten, in denen Außenseiter die Helden sind. Im Mittelpunkt der Erzählungen stehen Freundschaft und Respekt. Pouyeh Ansari stellt das Buch mit "Geschichten für Kinder jeden Alters" vor. weiter »


Mohieddin Ellabbad, Foto: Jürgen Stryjak Mohieddin Ellabbad

Das Notizbuch des Zeichners

Der Ägypter Mohieddin Ellabbad gehört zu den großen Buchillustratoren und Zeichnern in der arabischen Welt. Seine Werke erscheinen auch im Westen und wurden dort mehrfach preisgekrönt. Jürgen Stryjak besuchte den Künstler in seinem Atelier in Kairo. weiter »


Radost Bokel als das berühmte Waisenmädchen in der Verfilmung von 1985 Michael Endes "Momo" auf Arabisch

Fingerspitzengefühl gefragt

Jeder kennt, jeder liebt das Waisenmädchen Momo aus der fantastischen Feder des Schriftstellers Michael Ende. Ab April soll Momo nun auch arabische Kinder auf ihre Zeitreisen mitnehmen. Von Ann-Katrin Gässlein weiter »


Foto: Ikhlas Abbis Ägypten

Wir sind auch wer!

Bei einem ägyptisch-deutschen Workshop in Kairo sollte es um die interkulturellen Aspekte in Kinder- und Jugendbüchern gehen. Diskutiert wurde aber vor allem eines: Die Krise der ägyptischen Kinderliteratur. Aus Kairo informiert Jürgen Stryjak. weiter »


Foto: Susanne Schanda Verlage im Libanon

Ungleiche Nachbarn

In der arabischen Welt ist die libanesische Hauptstadt Beirut seit langem ein Magnet für Verleger und Journalisten - vor allem für Publizisten aus den autoritär regierten arabischen Nachbarstaaten, in denen die Zensur allgegenwärtig ist. Susanne Schanda informiert. weiter »


Samar Ali und Sahar el-Mougy; Foto: Susanne Schanda Literaturszene in Kairo

Lesen aus Lust und Neugier

Arabische Literaturverlage drucken oft nur kleine Auflagen ihrer Bücher, da sich die Leserschaft ohnehin auf wenige Intellektuelle beschränkt. Doch seit kurzem ist die Literaturszene am Nil in Bewegung geraten. Susanne Schanda erklärt warum. weiter »


Plakat des Unionsverlags zur arabischen Welt, Foto: Britta Le Va Unionsverlag

Arabische Literatur von großen Autoren

Seit über zwanzig Jahren verlegt der Schweizer Unionsverlag außereuropäische Literatur. Auch eine beachtliche Anzahl arabischer AutorInnen sind im Programm. Martin Zähringer hat die Bücher gelesen und sich mit dem Verlagsleiter unterhalten. weiter »


Buchmesse in Abu Dhabi 2010; Foto: Abu Dhabi Book Fair/DW Arabische Literatur im Spiegel ihrer Übersetzung

Ein ungehobener Schatz

Die arabische Literatur führt auf dem deutschen Buchmarkt ein Schattendasein. Nach dem 11. September 2001 stieg das Interesse an, verebbte in den folgenden Jahren aber wieder. Kersten Knipp informiert. weiter »


Leila Chammaa, Foto: Larissa Bender Übersetzungsagentur Alif

Brückenschlag zwischen Ost und West

Leila Chammaa, Übersetzerin aus dem Arabischen, hat im vergangenen Jahr die Agentur Alif gegründet, die sich auf die Vermittlung von arabischer Belletristik im deutschen Sprachraum spezialisiert. Sie berichtet von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen. weiter »


Foto: AP Verschwörungstheorien im Literaturbetrieb

Übersetzungen als Zerrbilder des Westens?

Hinter der Auswahl übersetzter arabischer Schriften wittern manche Schriftsteller in der islamischen Welt eine Verschwörung des Westens. Samir Grees beschreibt, weshalb derartige Wahrnehmungen verfehlt sind. weiter »


Alawiyya Sobh; Foto: &copy Suhrkamp Verlag Interview mit Alawiyya Sobh

Erzählen um zu überleben

Die libanesische Schriftstellerin Alawiyya Sobh ist eine selbstbewusste Stimme im arabischen Literaturbetrieb. Schonungslos seziert sie die patriarchale Gesellschaft und legt die Unterdrückung der Frauen offen. Mona Naggar hat sich mit der Autorin über ihren jetzt auf Deutsch vorliegenden Roman, "Marjams Geschichten", unterhalten. weiter »


Buchcover 'Schuld des Tages'; Foto: &copy Michel Marcheux/Wikipedia Yasmina Khadra: "Die Schuld des Tages an die Nacht"

Liebe und Nostalgie in Zeiten des Krieges

Die jahrelang anhaltende Sehnsucht eines algerisch-französischen Liebespaares spiegelt in Yasmina Khadras neuem Roman das dramatische Verhältnis von Orient und Okzident wider. Eine Rezension von Volker Kaminski weiter »